| 23.04.25 | Dresdner SC | SSC Palmberg Schwerin | 0:3 (21:25,20:25,15:25) |
| 26.04.25 | SSC Palmberg Schwerin | Dresdner SC | 3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11) |
| 01.05.25 | SVG Lüneburg | BERLIN RECYCLING Volleys | 1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25) |
| 03.05.25 | BERLIN RECYCLING Volleys | SVG Lüneburg | 3:0 (25:12,25:23,25:21) |
10.09.26
Zwei deutsche Teams starten bei der U22-EM in Madrid
Zwei deutsche Teams starten bei der U22-EM in Madrid
Zwei deutsche Teams starten bei der U22-EM in Madrid
Der September steht ganz im Zeichen des europäischen Beach-Volleyball-Nachwuchses. Die U22-EM findet in Madrid statt. Zwei deutsche Duos gehen an den Start: Mila Jancar/Anna-Chiara Reformat sowie Jonathan Bungert/Filo Wüst.
Event-Seite
Turnierkategorie: U22 Beach-Volleyball Europameisterschaft
Wann: 10. - 13. September 2026
Wo: Madrid, Spanien
Livestream: Youtube
+++ Donnerstag, 10. September 2026 - Gruppenphase +++
15:50 Uhr: Bungert/Wüst vs. tbd
12:30 Uhr: Jancar/Reformat vs. Hododi/Miu (ROU)
Deutsche Teams:
Mila Jancar (Eintracht Spontent) / Anna-Chiara Reformat (Marzahner VC)
Jonathan Bungert (Eintracht Spontent) / Filo Wüst (1. BVC Berlin)
Trainer-Team: Finn Schwarmann, Victoria Bieneck
Zeitplan:
Donnerstag, 10.9.2026: Gruppenphase
Freitag, 11.9.2026: Gruppenphase
Samstag, 12.9.2026: Round of 24, Achtelfinale, Viertelfinale
Sonntag, 13.9.2026: Halbfinale und Finale
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10.09.26
Neue Beach-Teams: Ehlers/Wüst und Pfretzschner/Wickler auf dem Weg nach L.A.
Neue Beach-Teams: Ehlers/Wüst und Pfretzschner/Wickler auf dem Weg nach L.A.
Neue Beach-Teams: Ehlers/Wüst und Pfretzschner/Wickler auf dem Weg nach L.A.
Nach fünf erfolgreichen gemeinsamen Jahren gehen Nils Ehlers und Clemens Wickler künftig getrennte Wege. Die Vize-Olympiasieger von Paris 2024 bilden ab sofort zwei neue Beach-Volleyball-Teams: Nils Ehlers setzt seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lui Wüst fort, während Clemens Wickler künftig gemeinsam mit Lukas Pfretzschner aufläuft. Für beide Teams ist das Ziel klar: Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Nach einer gemeinsamen Analyse der zurückliegenden Saison und mit Blick auf ihre persönlichen Ziele haben sich Ehlers und Wickler einvernehmlich dazu entschieden, die Road to L.A. mit neuen Partnern anzugehen. Damit endet eine der erfolgreichsten Partnerschaften im deutschen Beach-Volleyball der vergangenen Jahre.
?Wir haben uns nach der Deutschen Meisterschaft zusammengesetzt und unsere jeweiligen Ziele, Ansprüche und Vorstellungen für die Zukunft offen miteinander besprochen. Dabei ist uns bewusst geworden, dass Nils und ich nicht mehr zu 100 Prozent die gleichen Vorstellungen in Bezug auf eine Zusammenarbeit haben. Aus diesem Grund haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Olympia-Qualifikation getrennt voneinander mit anderen Partnern anzugehen?, sagt Clemens Wickler.
Ehlers/Wickler hatten sich Ende 2021 zusammengeschlossen und entwickelten sich schnell zu einem der erfolgreichsten Teams der Welt. Ihren größten gemeinsamen Erfolg feierten sie mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Im selben Jahr gewannen sie zudem EM-Silber und ihren dritten gemeinsamen deutschen Meistertitel. Bei der Weltmeisterschaft 2025 belegten sie den vierten Platz und standen zwischenzeitlich an der Spitze der Weltrangliste.
Ehlers/Wüst setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort
?Für Nils Ehlers ist der neue Partner kein Unbekannter: Aufgrund einer Schulterverletzung von Clemens Wickler spielte er die Saison 2026 bereits gemeinsam mit Lui Wüst. Die beiden feierten in den vergangenen Wochen zahlreiche Erfolge: den Sieg beim Elite16-Turnier in Hamburg, den Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Dortmund sowie den Sieg bei der German Beach Tour in München. Zudem gewannen sie Bronze beim Challenge-Turnier in Shangluo.
?Die Turniere mit Lui in den vergangenen Wochen waren überaus erfolgreich. Nach der Entscheidung von Clemens und mir, künftig getrennte Wege zu gehen, werden Lui und ich diese Zusammenarbeit nun als festes Team fortsetzen?, sagt Ehlers.
Auch Lui Wüst freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Nils Ehlers: ?Es hat unheimlich schnell geklickt. Wir waren in der kurzen gemeinsamen Zeit sehr erfolgreich und hatten dabei unfassbar viel Spaß. Deshalb freue ich mich sehr auf die nächsten Jahre.? Das Ziel des Duos ist klar: ?Wir wollen uns für Olympia qualifizieren?, so der 24-jährige Abwehrspieler.
Neues Kapitel für Wickler und Pfretzschner
Auch für Clemens Wickler beginnt ein neues Kapitel. Der 31-Jährige, der wieder voll im Training ist, wird künftig gemeinsam mit Lukas Pfretzschner antreten. Pfretzschner übernimmt dabei die Blocker-Rolle und bildet mit dem langjährigen Abwehrspieler Wickler ein neues, spannendes Teamkonzept. ?Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit und die damit verbundene Herausforderung. Ich glaube, wir sind ein super spannendes Teamkonstrukt mit vielen Stärken ? vor allem für den immer agiler und variabler werdenden Profi-Beachvolleyball?, sagt Pfretzschner.
Zugleich blickt der 26-Jährige dankbar auf die zurückliegende Zeit mit seinem bisherigen Partner Paul Henning zurück: ?Ich blicke sehr positiv und dankbar auf die Zusammenarbeit mit Paul zurück ? wir haben zusammen viel gelernt und viel erreicht. Ich wünsche Paul alles Gute für seinen Weg.?
Paul Becker sieht großes Potenzial in beiden Teams
Chef-Bundestrainer Paul Becker sieht in der Teamtrennung Chancen für den deutschen Beach-Volleyball: ?Natürlich ist es zunächst einmal schade, dass sich unser erfolgreichstes Männer-Team der vergangenen Jahre trennt. Nils und Clemens haben gemeinsam unglaublich viel erreicht und den deutschen Beach-Volleyball auf der internationalen Bühne geprägt. Gleichzeitig bietet dieser Schritt auch eine große Chance. Wenn sich beide neuen Teams erfolgreich entwickeln, steigen die Aussichten darauf, dass Deutschland bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles mit zwei starken Männer-Teams vertreten sein wird.?
Mit Blick auf die beiden neuen Konstellationen sieht Becker großes Potenzial: ?Nils und Lui haben in diesem Sommer bereits gezeigt, dass sie sehr erfolgreich zusammenspielen können. Sie haben wichtige Turniere gewonnen und müssen jetzt an diese Leistungen anknüpfen. Bei Clemens und Lukas entsteht ebenfalls ein sehr spannendes Team. Beide gehören zu den stärksten Abwehrspielern, Lukas wird künftig aber die Rolle des Blockers übernehmen. Das ist eine Herausforderung, gleichzeitig können sich daraus viele neue Möglichkeiten ergeben. Ich bin gespannt auf den Spielstil dieses Teams ? die Fans dürfen sich sicherlich auf spektakuläres Beach-Volleyball freuen.?
Nach einem kurzen Urlaub beginnt für die beiden neuen Teams die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Im Mittelpunkt steht dabei langfristig die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Bereits in diesem Jahr sind nach aktueller Planung des Weltverbandes FIVB noch internationale Qualifikationsturniere vorgesehen.
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07.09.26
EM-Auftakt gegen die Türkei: DVV-Männer reisen selbstbewusst nach Rumänien
EM-Auftakt gegen die Türkei: DVV-Männer reisen selbstbewusst nach Rumänien
EM-Auftakt gegen die Türkei: DVV-Männer reisen selbstbewusst nach Rumänien
Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft steht das Highlight des Sommers an: die Europameisterschaft in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien (9. bis 26. September). Zum Auftakt trifft die DVV-Auswahl am Donnerstag (19 Uhr deutscher Zeit, live bei sporteurope.tv) in Rumänien auf die Türkei. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Spielen in Italien und Potsdam reist das deutsche Team selbstbewusst nach Cluj-Napoca. Bundestrainer Massimo Botti hat nun auch den finalen 14er-Kader nominiert.
?Wir haben den ganzen Sommer auf die EM hingearbeitet, daher freuen wir uns, dass es endlich losgeht?, sagt Kapitän Jan Zimmermann. Den letzten Feinschliff für die kontinentalen Titelkämpfe holte sich die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti zunächst bei einem Vorbereitungsturnier in Italien mit Partien gegen Italien, Kuba und Brasilien, ehe zwei klare Siege gegen die Niederlande bei den Länderspielen in Potsdam folgten. ?In Italien haben wir gegen drei starke Gegner sehr gut mitgespielt?, sagt Zimmermann. ?Umso wichtiger war es, jetzt noch einmal zwei Spiele zu gewinnen und in einen positiven Wettkampfmodus zu kommen. Wir sind gut drauf und bereit für die EM.?
In Italien sorgte vor allem der erste Satz gegen Weltmeister Italien für einen historischen Moment: Deutschland gewann den Durchgang nach knapp anderthalb Stunden mit 66:64 ? der längste Satz in der Geschichte eines offiziellen Länderspiels. Trotz der anschließenden 2:3-Niederlage nimmt Moritz Reichert viel Positives aus der Partie mit. ?In so einem Satz hat man extrem viele Drucksituationen. Wir hatten viele Satzbälle gegen uns und haben es immer wieder geschafft, diese abzuwehren?, sagt Reichert. ?Dass wir am Ende den Satz gewonnen haben und mit einem Gegner wie Italien auf diesem Niveau mithalten konnten, gibt uns auf jeden Fall Selbstvertrauen.? Auch die beiden anschließenden deutlichen Siege gegen die Niederlande hätten dem Team ein gutes Gefühl für den EM-Start gegeben. ?Wir haben alle Sätze gut durchgezogen und eine gute Leistung gezeigt?, so der Außenangreifer.
Anspruchsvolle Vorrundengruppe
Bei der EM warten in der Gruppe D mit der Türkei (Weltranglisten-Zehnter), Lettland (49.), Gastgeber Rumänien (35.), der Schweiz (28.) und Olympiasieger Frankreich (8.) anspruchsvolle Gegner auf Deutschland (12.). Die jeweils besten vier Teams der vier Vorrundengruppen ziehen ins Achtelfinale ein.
Für Zimmermann geht es zunächst darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die K.o.-Phase zu verschaffen. ?Wir wollen bestmöglich aus der Gruppe herauskommen. Deshalb wird es wichtig sein, gegen eines der bessergesetzten Teams in der Gruppe zu gewinnen.? Auch Reichert richtet den Blick zunächst auf die Vorrunde: ?Natürlich ist unser Ziel das Viertelfinale und dann zu sehen, wie weit es gehen kann. Aber erst einmal müssen wir uns auf die Gruppenspiele konzentrieren. Wenn man sich eine gute Ausgangsposition erarbeitet, kann sich in so einem Turnier auch viel entwickeln.?
Für Massimo Botti ist es die erste Europameisterschaft als Bundestrainer der deutschen Männer. Nach vier Monaten gemeinsamer Arbeit zieht der Italiener ein positives Zwischenfazit. ?Die Mannschaft hat sich in dieser Zeit stark verändert und weiterentwickelt. Für mich war es wichtig, viele Spieler kennenzulernen und unterschiedliche Konstellationen auszuprobieren, um am Ende die bestmöglichen Entscheidungen für die Europameisterschaft zu treffen.? Wichtig sei für ihn auch der Charakter der Mannschaft abseits des Feldes. ?Ich habe eine gute Gruppe kennengelernt ? Spieler und Menschen, die gerne zusammenarbeiten und auch gerne viel Zeit miteinander verbringen. Das ist für eine Nationalmannschaft sehr wichtig.?
Mit Blick auf die EM weiß Botti um die Stärke der Konkurrenz. ?Wir sind nicht die Favoriten. Unsere Gegner haben ein sehr hohes Niveau. Aber ich glaube an das Potenzial dieser Mannschaft und an ihre Fähigkeit, im richtigen Moment ihre beste Leistung abzurufen.? Sein Eindruck vor dem Turnierstart sei positiv: ?Wir sind bereit. Jetzt müssen wir zeigen, wie wir uns im Wettbewerb gegen diese starken Gegner behaupten können.?
Der Bundestrainer hat nun auch seinen finalen EM-Kader nominiert. Mit Johannes Tille und Moritz Karlitzek sind zwei Spieler zurück, die während der VNL noch pausiert hatten. Georg Grozer wird die EM hingegen verpassen. Der 41-jährige Diagonalangreifer hatte zwar an der Vorbereitung teilgenommen, ist für das Turnier jedoch nicht fit und fehlt dem deutschen Team. Auch Lenny Graven und Carl Möller, die noch bei den Länderspielen in Potsdam dabei waren, fahren nicht mit zur Europameisterschaft.
EM-Kader
Nummer
Name
Position
Länderspiele
5
Moritz Reichert
Außenangriff
175
6
Johannes Tille
Zuspiel
78
12
Anton Brehme
Mittelblock
90
13
Ruben Schott
Libero
174
14
Moritz Karlitzek
Außenangriff
64
16
Tim Peter
Außenangriff
58
17
Jan Zimmermann
Zuspiel
218
18
Florian Krage-Brewitz
Mittelblock
90
21
Tobias Krick
Mittelblock
165
22
Tobias Brand
Außenangriff
75
31
Yann Böhme
Diagonalangriff
49
32
Theo Mohwinkel
Außenangriff
28
33
Simon Torwie
Mittelblock
36
66
Erik Röhrs
Außenangriff
65
EM-Spielplan der DVV-Männer
Datum
Spiel
Livestream
Donnerstag, 10. September, 19 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
sporteurope.tv
Freitag, 11. September, 16 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
sporteurope.tv
Samstag, 12. September, 19 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Rumänien
sporteurope.tv
Montag, 14. September, 16 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Schweiz
sporteurope.tv
Dienstag, 15. September, 19 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Frankreich
sporteurope.tv
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07.09.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 36: 6. - 12. September 2026
Europameisterschaft der Männer in Rumänien
Die DVV-Männer starten in Cluj-Napoca in die Europameisterschaft. Zum Auftakt trifft die DVV-Auswahl am Donnerstag (19 Uhr deutscher Zeit) auf die Türkei. Weitere Gruppengegner sind Lettland (Freitag, 16 Uhr), Gastgeber Rumänien (Samstag, 19 Uhr) und die Schweiz (14. September, 16 Uhr), ehe es zum Vorrundenabschluss am 15. September (19 Uhr) gegen Olympiasieger Frankreich geht. Livestreams gibt es bei sporteurope.tv.
U22 Beach-Volleyball Europameisterschaft in Spanien
Ab Donnerstag kämpfen die besten U22-Nachwuchsspieler*innen in Madrid um die EM-Titel. Für Deutschland starten Jonathan Bungert und Filo Wüst sowie Mila Jancar und Anna-Chiara Reformat.
Deutsche Mixed Beach-Volleyball Meisterschaften
Auf der Anlage des 1. Beach Club Kiels findet an diesem Wochenende die Deutsche Mixed Beach-Volleyball Meisterschaften. 32 Teams kämpfen um den DM-Titel.
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05.09.26
Gelungene EM-Generalprobe: DVV-Männer dominieren auch zweites Länderspiel gegen die Niederlande
Gelungene EM-Generalprobe: DVV-Männer dominieren auch zweites Länderspiel gegen die Niederlande
Gelungene EM-Generalprobe: DVV-Männer dominieren auch zweites Länderspiel gegen die Niederlande
Zweiter EM-Test, zweiter Sieg: Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer hat auch das zweite Länderspiel gegen die Niederlande gewonnen. Vor 2.000 Fans in der ausverkauften MBS Arena in Potsdam dominierten die DVV-Männer die Partie und tankten beim klaren 3:0-Sieg (25:17, 25:18, 25:20) viel Selbstvertrauen für die am Donnerstag beginnende Europameisterschaft.
Die deutsche Mannschaft präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert und setzte die Niederlande vor allem mit druckvollen Aufschlägen unter Druck. Die DVV-Männer dominierten die Partie über weite Strecken, ließen den Gästen kaum Gelegenheit, ins Spiel zu finden, und begeisterten die Zuschauer immer wieder mit spektakulären Aktionen. Auch kleinere Schwächephasen brachten die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti nicht aus dem Konzept. So feierten sie nach knapp anderthalb Stunden den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden gegen die Niederländer. Zum wertvollsten Spieler der Partie wurde Zuspieler Johannes Tille gewählt. Bester deutscher Scorer war Erik Röhrs mit zwölf Punkten, gefolgt von Anton Brehme (11) und Moritz Karlitzek (10).
?Ich bin sehr zufrieden. Nach den beiden Spielen gegen die Niederlande ist das Gefühl deutlich besser als nach den Spielen in Italien?, sagte Johannes Tille. Beim Vorbereitungsturnier in Italien hatten die DVV-Männer zwar den Weltrekordsatz gegen die Gastgeber gewonnen, insgesamt allerdings drei Niederlagen kassiert. Nun zeigte sich das Team von Bundestrainer Massimo Botti bereit für die EM. ?Natürlich ist es gut, mit einem Erfolgserlebnis in so ein Turnier zu gehen, und hoffentlich nehmen wir viel Selbstvertrauen mit. Gleichzeitig müssen wir die Ergebnisse auch einordnen. Die Spiele bei der Europameisterschaft werden deutlich härter. Deshalb müssen wir jetzt mit einer gewissen Neutralität in das Turnier gehen. Wir sind eine Turniermannschaft und müssen uns von Spiel zu Spiel steigern?, sagte Ruben Schott nach dem zweiten Sieg gegen die Niederländer.
Auch Bundestrainer Massimo Botti zog ein positives Fazit: ?Es war wichtig, die Vorbereitung mit Siegen abzuschließen. Die Reise nach Italien war sehr hilfreich und interessant. Wir haben viele Situationen ausprobiert, am Ende aber dreimal verloren. Deshalb war es wichtig, jetzt wieder Siege zu holen. Hier haben wir gespielt, um zu gewinnen ? und nicht, um etwas auszuprobieren. Gleichzeitig konnten wir im Verlauf der beiden Spiele noch einige Dinge für die Europameisterschaft testen. Deshalb bin ich zufrieden.?
Am Dienstag reist die deutsche Mannschaft nach Cluj-Napoca, wo sie ihre Vorrundenspiele bei der Europameisterschaft bestreitet. Das Turnier findet vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt. Zum Auftakt trifft das DVV-Team am Donnerstag auf die Türkei. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Gastgeber Rumänien, Lettland, Frankreich und die Schweiz.
Spielbericht
Botti schickte Johannes Tille, Erik Röhrs, Moritz Reichert, Tobias Brand, Anton Brehme, Tobias Krick und Ruben Schott in die Partie. Die Deutschen starteten furios. Ein Block von Brehme und zwei spektakuläre Ballwechsel mit starken Abwehraktionen unter anderem von Brand und Tille sorgten früh für Stimmung in der ausverkauften MBS Arena. Nach einem Ass von Reichert führten die DVV-Männer schnell mit 5:1. Die Niederländer fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel, während Deutschland den Druck weiter erhöhte. Röhrs baute die Führung mit zwei Assen auf 9:3 aus, Reichert punktete im Block und Brand sowie Röhrs waren im Angriff erfolgreich (14:6). Die eigentlich aufschlagstarken Niederländer leisteten sich zahlreiche Fehler von der Grundlinie, während die Deutschen konzentriert weiterspielten und die Zuschauer mit spektakulären Aktionen begeisterten. So zauberten Tille und Brehme zum 20:13. Der eingewechselte Tim Peter sorgte anschließend mit starken Aufschlägen für die deutliche 23:13-Führung. Zwar wehrten die Niederländer mit einem Block und einem Ass noch drei Satzbälle ab, doch nach einem cleveren Pritscher von Reichert ging Deutschland verdient mit 1:0 in Führung.
Zu Beginn des zweiten Satzes brachte Botti Moritz Karlitzek für Reichert. Die DVV-Männer hielten den Druck hoch und führten nach starken Aufschlägen des Außenangreifers schnell mit 5:1. Diesmal blieben die Niederländer jedoch besser im Spiel und glichen auch dank einiger deutscher Fehler mit einem Ass zum 8:8 aus. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Röhrs punktete im Angriff, Karlitzek schlug ein weiteres Ass zum 13:10. Auch Brehme war sowohl im Angriff als auch mit dem Aufschlag erfolgreich und erhöhte auf 15:11. Botti brachte Jan Zimmermann und Yann Böhme, ehe eine kurze Schwächephase den Niederlanden ermöglichte, auf 16:15 zu verkürzen. Doch die Deutschen fingen sich sofort wieder. Böhme und Karlitzek stellten auf 21:15, der eingewechselte Carl Möller, der am Vortag sein Länderspiel-Debüt gefeiert hatte, punktete zum 23:17. Zwei niederländische Fehler besiegelten schließlich den 25:18-Satzgewinn.
Im dritten Durchgang begann Florian Krage-Brewitz für Krick. Erneut machte Deutschland von Beginn an Druck. Nach einer spektakulären Rettungsaktion von Brand zog Tille durch, wenig später verteidigte Brand erneut stark und Karlitzek punktete zum 5:2. Tille setzte Brand bei 10:6 blockfrei ein, Karlitzek erhöhte mit einem Block auf 12:7. Anschließend scheiterte der Außenangreifer zweimal aus dem Hinterfeld am niederländischen Block, sodass die Gäste auf 14:12 herankamen. Die Antwort der Deutschen war jedoch wieder spektakulär: Nach einem starken Aufschlag von Brehme und einer überragenden Abwehr des Mittelblockers packte Krage-Brewitz zum 16:12 im Block zu. Botti brachte anschließend Zimmermann, Böhme und Theo Mohwinkel. Karlitzek sorgte mit zwei Blocks für das 21:16, ehe Tille und Brehme beim 23:17 erneut mit einer sehenswerten Aktion glänzten. Mit einem Ass mit 119 km/h erspielte Karlitzek sieben Matchbälle. Die Niederländer wehrten noch drei davon ab, ehe ihr Aufschlag im Netz landete und Deutschland den klaren 3:0-Erfolg feiern konnte.
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04.09.26
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat sich eine Woche vor dem Start der Europameisterschaft in starker Form präsentiert. Beim ersten Länderspiel in Potsdam gewann das Team von Bundestrainer Massimo Botti vor 2.000 Fans in der ausverkauften MBS Arena klar mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:16). Auch der zuvor vereinbarte Zusatzsatz ging mit 25:19 an das deutsche Team. Am Samstag (18:30 Uhr, live auf sportschau.de) treffen beide Teams erneut in der MBS Arena aufeinander.
Nach einem verhaltenen Start fanden die DVV-Männer schnell zu ihrem Spiel und begeisterten die Zuschauer*innen mit viel Aufschlagdruck sowie einem variablen und starken Angriffsspiel. Deutschland nutzte seine Chancen konsequent, agierte zunehmend souverän und ließ den Niederlanden im weiteren Spielverlauf immer weniger Möglichkeiten. Spätestens im dritten Satz wurde der Qualitätsunterschied auch im Ergebnis deutlich. Auch nach dem kompletten Wechsel im Zusatzsatz blieb das deutsche Team dominant und setzte sich klar durch.
Bester Scorer der deutschen Mannschaft war Erik Röhrs mit 14 Punkten, der zumdem zum MVP der Partie gewählt wurde. Moritz Reichert steuerte 13 Punkte zum Sieg bei, Tobias Brand kam auf zehn Zähler. Mittelblocker Carl Möller feierte zudem sein Länderspieldebüt.
?Wir können mit unserer Leistung und dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden sein. Nach den Startschwierigkeiten haben wir das Spiel gedreht und dann unseren Druck immer besser auf den Gegner übertragen?, sagte Tobias Brand. ?Gerade gegen eine Mannschaft wie die Niederlande war es ein guter Test. Wir mussten uns zurückkämpfen und selbst Druck machen. Wichtig war auch, dass wir bis zum Ende konzentriert geblieben sind und nicht eingebrochen sind.?
Moritz Reichert blickte vor allem auf die Bedeutung der beiden Partien für die bevorstehende Europameisterschaft: ?Wir hatten im direkten Vorfeld nicht viel gemeinsame Trainingszeit, deshalb war es wichtig, jetzt weitere Spielpraxis zu sammeln und unseren Rhythmus zu finden. Die Abstimmung funktioniert schon größtenteils gut, auch wenn nicht alle Spieler den ganzen Sommer dabei waren. Jetzt müssen wir jede Möglichkeit nutzen, um uns weiter einzuspielen und so nah wie möglich an 100 Prozent zu kommen. Ein Sieg ist natürlich auch gut für das Selbstvertrauen vor der EM.?
Die zweite und letzte EM-Generalprobe gegen die Niederlande steigt am Samstag um 18:30 Uhr erneut in der MBS Arena in Potsdam. Die Partie wird live auf sportschau.de übertragen.
Spielbericht
Bundestrainer Massimo Botti begann mit Johannes Tille, Erik Röhrs, Moritz Reichert, Tobias Brand, Tobias Krick, Anton Brehme und Ruben Schott. Die DVV-Männer erwischten keinen guten Start in die Partie. Zwei Angriffsfehler und Probleme in der Annahme ermöglichten den Niederlanden eine frühe 9:3-Führung. Deutschland ließ sich davon jedoch nicht lange beeindrucken und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Anton Brehme verkürzte mit einem Block und einem erfolgreichen Angriff auf 11:12, ehe Moritz Reichert mit einem weiteren Block zum 12:12 ausglich. Ein Ass des Außenangreifers brachte Deutschland beim 14:13 erstmals in Führung. Reichert setzte die Niederländer anschließend mit seinem Aufschlag weiter unter Druck und die DVV-Männer zogen auf 17:13 davon. Nach einem niederländischen Ass zum 19:18 wurde es noch einmal eng, doch Deutschland behielt die Nerven. Reichert erhöhte mit einem Block auf 21:18, Brehme erspielte vier Satzbälle und Tobias Brand verwandelte den zweiten zum 25:21.
Der zweite Durchgang begann zunächst ausgeglichen, ehe die Deutschen zunehmend die Kontrolle übernahmen. Ein Ass von Erik Röhrs, ein Block von Tobias Brand und ein erfolgreicher Angriff von Reichert nach starker Abwehr sorgten für die 14:11-Führung. Botti brachte anschließend Carl Möller, der sein Länderspieldebüt feierte. Nach dem 22:18 verloren die DVV-Männer kurzzeitig etwas den Fokus und spielten nicht mehr mit der letzten Konsequenz, sodass die Niederländer noch einmal auf 23:21 verkürzten. Brand sorgte jedoch für drei Satzbälle. Den zweiten davon verwandelte der eingewechselte Yann Böhme zum 25:22 und zur 2:0-Satzführung.
Auch im dritten Satz hielt Deutschland den Druck hoch. Reichert servierte beim 3:1 sein nächstes Ass, Brand punktete im Angriff und Reichert im Block zum 9:5. Johannes Tille setzte seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene, während Röhrs beim 13:8 spektakulär blockfrei durchzog. Deutschland zog nun immer weiter davon: Reichert erhöhte auf 19:12 und 21:13, der Klassenunterschied wurde zunehmend auch am Spielstand sichtbar. Röhrs erspielte neun Satzbälle, ehe Brehme den zweiten zum 25:16 verwandelte.
Da beide Trainer im Vorfeld vereinbart hatten, unabhängig vom Spielstand vier Sätze zu spielen, ging es anschließend mit einem Zusatzsatz weiter. Botti wechselte dabei komplett durch und brachte Jan Zimmermann, Yann Böhme, Tim Peter, Theo Mohwinkel, Simon Torwie, Florian Krage-Brewitz und Lenny Graven auf das Feld. Der zusätzliche Durchgang war zunächst ausgeglichen und umkämpft. Zwei Asse von Theo Mohwinkel sorgten für die 13:11-Führung. Anschließend drehte Florian Krage-Brewitz auf und erhöhte mit zwei erfolgreichen Angriffen und zwei Blocks auf 18:12. Mohwinkel punktete blockfrei aus dem Hinterfeld zum 19:14, ehe Böhme dem deutschen Team fünf Satzbälle bescherte. Den ersten konnte er von der Aufschlaglinie nicht nutzen, den zweiten verwandelte Mohwinkel schließlich zum 25:19.
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04.09.26
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) trauert um seinen ehemaligen Generalsekretär Lutz Endlich, der am 27. August im Alter von 80 Jahren verstarb.
Über nahezu zwei Jahrzehnte prägte Lutz Endlich den Deutschen Volleyball-Verband und den deutschen Volleyball maßgeblich. Im November 1989 kam er zum DVV und war bis Dezember 2008 für den Verband tätig. Von 1999 bis 2008 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs. In dieser Zeit arbeitete er mit insgesamt fünf DVV-Präsidenten zusammen und begleitete den Verband durch eine bewegte Phase seiner Geschichte.
In seine Amtszeit fielen zahlreiche sportliche Höhepunkte, darunter internationale Welt- und Europameisterschaften sowie wichtige Olympia-Qualifikationen. Zugleich stellte sich der DVV in dieser Zeit großen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Mit seinem Verhandlungsgeschick und seiner Kompetenz in sportpolitischen Fragen leistete Lutz Endlich einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Verbandes.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2008 blieb sein langjähriges Wirken für den DVV und den deutschen Volleyball unvergessen. Bei seiner Verabschiedung blickte er auf seine Zeit beim Verband als ?Abenteuerstory DVV? zurück ? auf nahezu zwei Jahrzehnte voller Herausforderungen, außergewöhnlicher Erlebnisse und großer gemeinsamer Erfolge.
?Mit Lutz Endlich verliert der deutsche Volleyball eine prägende Persönlichkeit. In nahezu zwei Jahrzehnten als Generalsekretär des Deutschen Volleyball-Verbandes hat er den DVV nachhaltig mitgestaltet und den deutschen Volleyball durch eine bewegte und erfolgreiche Zeit begleitet. Sein großes Engagement, seine sportpolitische Kompetenz und sein Einsatz für unseren Verband haben den DVV über viele Jahre hinweg geprägt. Für viele seiner Weggefährtinnen und Weggefährten war er dabei weit mehr als ein Generalsekretär. Wir werden Lutz Endlich in dankbarer Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen."
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03.09.26
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen muss ihren Traum von einer EM-Medaille begraben. Trotz einer starken Partie schied das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli im Viertelfinale der Europameisterschaft aus. Die DVV-Frauen verlangten den favorisierten Titelverteidigerinnen aus der Türkei in Istanbul alles ab, mussten sich letztlich aber mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25) geschlagen geben.
Vor mehr als 16.000 überwiegend türkischen Fans in der ausverkauften Halle bot Deutschland dem Favoriten lange Paroli und hielt mit großem Kampf dagegen. Nach einem starken zweiten Satz war die Türkei im dritten Durchgang wieder deutlich stabiler und zeigte ihre Klasse in allen Elementen. Im vierten Satz stemmten sich die DVV-Frauen mit aller Kraft gegen die Niederlage, kämpften sich immer wieder zurück und wehrten mehrere Matchbälle ab. Am Ende hatte der Favorit jedoch die entscheidenden Lösungen. Für die Türkei war es der sechste Halbfinaleinzug bei einer Europameisterschaft in Folge.
Beste deutsche Scorerinnen waren Lina Alsmeier mit 13 Punkten, Leana Grozer mit zwölf und Lena Kindermann mit zehn Zählern. Auf türkischer Seite ragte Melissa Vargas mit 26 Punkten heraus, darunter fünf Asse und vier Blocks.
?Das war eine absolut starke Teamleistung. Ich denke, wir haben guten Volleyball gezeigt und die Türkinnen sehr gut unter Druck gesetzt?, sagte Kapitänin Camilla Weitzel. ?Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sie in den entscheidenden Momenten noch ein bisschen besser sind.?
Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden zog die Mittelblockerin ein positives Fazit des Sommers und der Europameisterschaft: ?Wir haben eine gute EM mit Höhen und Tiefen gespielt. Ich glaube, dass wir über den Sommer, aber auch über die vergangenen Jahre gewachsen sind und der Trend auf jeden Fall nach oben geht. Das macht große Hoffnung für das nächste Jahr und die kommenden Jahre.?
Camilla Weitzel weiter: ?Wir freuen uns natürlich, dass wir ein Viertelfinale erreicht haben, was uns zuletzt vor sieben Jahren gelungen ist. Darauf können wir auf jeden Fall stolz sein. Das Halbfinale war jetzt zum Greifen nah ? und deshalb überwiegt im Moment natürlich die Enttäuschung.?
Spielbericht
In der spektakulären Atmosphäre der ausverkauften Halle hielt Deutschland die Partie zunächst offen. Beim 8:10 war das DVV-Team noch in Schlagdistanz, ehe die Türkei vor allem mit ihrem druckvollen Aufschlagspiel davonzog. Besonders Melissa Vargas setzte die deutsche Annahme unter Druck und erhöhte mit zwei Assen in Folge auf 10:17. Deutschland kämpfte sich jedoch zurück. Leana Grozer durchbrach den türkischen Lauf. Ein Ass der eingewechselten Hannah Kohn verkürzte auf 14:17, und auch Lina Alsmeier brachte Deutschland beim 16:19 wieder näher heran. Die Chance, weiter zu verkürzen, nutzten die DVV-Frauen jedoch nicht. Stattdessen zog die Türkei wieder auf 17:22 davon und brachte den Satz trotz eines weiteren deutschen Aufbäumens sicher nach Hause.
Umso beeindruckender war die Reaktion im zweiten Durchgang. Deutschland erwischte einen nahezu perfekten Start. Ein Block von Anastasia Cekulaev gegen Vargas, starke Aktionen von Leana Grozer und ein Ass von Lena Kindermann sorgten für die 7:1-Führung. Während sich die Türkei ungewöhnlich viele Eigenfehler leistete, setzte Deutschland den Favoriten weiter unter Druck und führte beim 11:6, 13:9 und nach einem Block von Leana Grozer gegen Vargas mit 15:10. Beim 17:11 schien der Satz zunächst klar in deutsche Richtung zu laufen. Die Türkinnen kämpften sich jedoch auf 17:14 heran. Die DVV-Frauen hielten dagegen und bauten den Vorsprung durch starke Abwehraktionen und einen Punkt von Lene Kindermann wieder auf 21:16 aus. Auch beim 24:19 schien der Satz entschieden, doch die Türkei wehrte drei Satzbälle ab und verkürzte auf 24:22. Dann behielt Deutschland die Nerven: Monique Strubbe sorgte für den Satzausgleich.
Der dritte Durchgang begann zunächst ausgeglichen, ehe sich die Türkei absetzte. Ein Block gegen Monique Strubbe und ein Ass brachten den Titelverteidiger mit 6:3 in Führung. Auf deutscher Seite schlichen sich Fehler ein, sodass der Rückstand auf 6:12 wuchs. Deutschland kämpfte sich noch einmal zurück. Kindermann und Grozer verkürzten, ein Ass von Kohn brachte das 10:14. Doch die Türkei blieb stabil und zog wieder davon (13:19, 15:20). Bregoli wechselte in dieser Phase mehrfach und brachte unter anderem Hanna Orthmann, Romy Jatzko und Marie Schölzel. Ein Ass von Jatzko verkürzte auf 17:21, doch Deutschland nutzte anschließend zwei Chancen nicht, um weiter heranzukommen. Die Türkei entschied den Satz mit ihrer deutlich höheren Stabilität für sich.
Im vierten Satz warf Deutschland noch einmal alles in die Waagschale. Nach dem 4:7 kämpften sich die DVV-Frauen wieder heran (8:9). Eine Challenge und ein starker Block von Weitzel sorgten dafür, dass Deutschland in Schlagdistanz blieb. Die Türkei setzte sich dennoch erneut ab und führte nach einem Ass von Vargas mit 12:8. Doch Deutschland kämpfte weiter: Ein Ass von Orthmann verkürzte auf 12:13. Eine erfolgreiche Challenge und ein spektakulärer Ballwechsel führten schließlich zum 16:16-Ausgleich. Die Türkinnen fanden jedoch erneut die besseren Antworten und zogen direkt wieder auf 20:16 sowie später auf 23:17 davon. Deutschland gab sich nicht geschlagen: Orthmann verkürzte auf 19:23, nach dem ersten türkischen Matchball beim 19:24 zeigte eine Challenge einen Netzfehler der Türkei. Deutschland wehrte weitere Matchbälle ab und kam durch Orthmann und einen starken Block sogar auf 22:24 heran. Den nächsten langen Ballwechsel entschied die Türkei schließlich für sich und feierten somit den Halbfinaleinzug.
EM-Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit) - Achtelfinale
Deutschland vs. Belgien
3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8)
Donnerstag, 03. September, 18 Uhr (dt. Zeit) - Viertelfinale
Deutschland vs. Türkei
1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25)
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03.09.26
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft bestreitet am Freitag (4. September) und Samstag (5. September) die letzten Tests vor der Europameisterschaft. In der MBS Arena in Potsdam trifft das DVV-Team jeweils um 18.30 Uhr auf die Niederlande. Die Spiele werden live und kostenlos auf YouTube beziehungsweise sportschau.de übertragen. Bundestrainer Massimo Botti hat nun seinen Kader für die beiden Länderspiele nominiert.
LIVESTREAM FREITAG ? DVV AUF YOUTUBE >>>
LIVESTREAM SAMSTAG ? SPORTSCHAU >>>
Für die DVV-Männer sind die Partien in Potsdam die letzte Standortbestimmung vor der Europameisterschaft. Mit den Niederlanden kommt ein starker Gegner in die MBS Arena, gegen den die deutsche Mannschaft noch eine Rechnung offen hat: Bei der vergangenen EM 2023 schied Deutschland im Achtelfinale nach einer knappen 2:3-Niederlage gegen die Niederlande aus. Die Fans können sich also auf einen packenden und hochklassigen Schlagabtausch freuen. Zudem ist der finale EM-Kader noch nicht bestimmt, sodass sich die Spieler in den beiden Länderspielen noch einmal für einen Platz im Aufgebot empfehlen können.
In Potsdam stehen zunächst 16 Spieler im Kader. Für die Europameisterschaft muss Bundestrainer Massimo Botti sein Aufgebot anschließend auf 14 Spieler reduzieren. Die kontinentalen Titelkämpfe finden vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt. Die deutsche Mannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in Cluj-Napoca und trifft dort auf Gastgeber Rumänien, Lettland, Frankreich, die Türkei und die Schweiz.
Beide Länderspiele werden kostenlos im Livestream übertragen. Das Spiel am Freitag läuft auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes sowie bei TikTok. Kommentiert wird die Partie von Fabian Feiri und dem langjährigen Nationalmannschaftskapitän Lukas Kampa. Der Stream startet um 17.55 Uhr.
Die Partie am Samstag wird auf sportschau.de übertragen und von Thomas Kunze kommentiert. Der Stream startet um 18.15 Uhr.
Kader für die Länderspiele in Potsdam
Nummer
Name
Position
Länderspiele
2
Leonard Graven
Libero
66
5
Moritz Reichert
Außenangriff
173
6
Johannes Tille
Zuspiel
76
12
Anton Brehme
Mittelblock
88
13
Ruben Schott
Libero
172
14
Moritz Karlitzek
Außenangirff
63
16
Tim Peter
Außenangriff
56
17
Jan Zimmermann
Zuspiel
216
18
Florian Krage-Brewitz
Mittelblock
88
21
Tobias Krick
Mittelblock
163
22
Tobias Brand
Außenangriff
73
31
Yann Böhme
Diagonalangriff
47
32
Theo Mohwinkel
Außenangriff
26
33
Simon Torwie
Mittelblock
34
34
Carl Möller
Mittelblock
0
66
Erik Röhrs
Außenangriff
63
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02.09.26
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Der September steht ganz im Zeichen des europäischen Beach-Volleyball-Nachwuchses. Den Beginn macht die U20-EM in Italien, südlich von Neapel in Battipaglia. Zwei deutsche Duos gehen an den Start: Annalena Richter/Sandra Otte sowie Jonathan Bungert/Filo Wüst.
Event-Seite
Turnierkategorie: U20 Beach-Volleyball Europameisterschaft
Wann: 3. - 6. September 2026
Wo: Battipaglia, Italien
Livestream: Youtube
Jonathan Bungert und Filo Wüst verlieren im Achtelfinale gegen die späteren Goldmedaillen-Gewinner aus Norwegen und beenden das Turnier auf Rang 13. Sandra Otte und Annalena Richter müssen sich in der Round of 24 bereits geschlagen geben und werden 21.
+++ Samstag, 5. September 2026 +++
Achtelfinale:
Bungert/Wüst vs. Kjemperud/Ringoen (NOR) 0:2 (21:12, 21:13)
Round of 24:
Bungert/Wüst vs. Skrypnychenko/Lunkan (UKR) 2:0 (21:19, 21:17)
Otte/Richter vs. Hanimägi/Ploomipuu (EST) 0:2 (16:21, 16:21)
+++ Freitag, 4. September 2026 - Gruppenphase +++
Bungert/Wüst vs. Zohar/Storman (SLO) 2:0 (22:20, 21:10)
Otte/Richter vs. Ceballos/Ramos (ESP) 0:2 (16:21, 17:21)
Bungert/Wüst vs. Louis/M'Couela (FRA) 0:2 Team GER gesundheitsbedingt nicht angetreten
+++ Donnerstag, 3. September 2026 - Gruppenphase +++
Bungert/Wüst vs. Houston/McAllister (SCO) 2:0 (21:11, 21:10)
Otte/Richter vs. Drvis/Biuk (CRO) 2:0 (21:9, 21:17)
Otte/Richter vs. Sigurpalsdottir/Kristjansdottir (ISL) 2:0 (21:13, 21:12)
Deutsche Teams:
Annalena Richter (VSG Ettlingen Rüppurr) / Sandra Otte (TV Lenggries)
Jonathan Bungert (Eintracht Spontent) / Filo Wüst (1. BVC Berlin)
Zeitplan:
Donnerstag, 3.9.2026: Gruppenphase
Freitag, 4.9.2026: Gruppenphase
Samstag, 5.9.2026: Round of 24, Achtelfinale, Viertelfinale
Sonntag, 6.9.2026: Halbfinale und Finale
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