| 23.04.25 | Dresdner SC | SSC Palmberg Schwerin | 0:3 (21:25,20:25,15:25) |
| 26.04.25 | SSC Palmberg Schwerin | Dresdner SC | 3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11) |
| 01.05.25 | SVG Lüneburg | BERLIN RECYCLING Volleys | 1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25) |
| 03.05.25 | BERLIN RECYCLING Volleys | SVG Lüneburg | 3:0 (25:12,25:23,25:21) |
04.09.26
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat sich eine Woche vor dem Start der Europameisterschaft in starker Form präsentiert. Beim ersten Länderspiel in Potsdam gewann das Team von Bundestrainer Massimo Botti vor 2.000 Fans in der ausverkauften MBS Arena klar mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:16). Auch der zuvor vereinbarte Zusatzsatz ging mit 25:19 an das deutsche Team. Am Samstag (18:30 Uhr, live auf sportschau.de) treffen beide Teams erneut in der MBS Arena aufeinander.
Nach einem verhaltenen Start fanden die DVV-Männer schnell zu ihrem Spiel und begeisterten die Zuschauer*innen mit viel Aufschlagdruck sowie einem variablen und starken Angriffsspiel. Deutschland nutzte seine Chancen konsequent, agierte zunehmend souverän und ließ den Niederlanden im weiteren Spielverlauf immer weniger Möglichkeiten. Spätestens im dritten Satz wurde der Qualitätsunterschied auch im Ergebnis deutlich. Auch nach dem kompletten Wechsel im Zusatzsatz blieb das deutsche Team dominant und setzte sich klar durch.
Bester Scorer der deutschen Mannschaft war Erik Röhrs mit 14 Punkten, der zumdem zum MVP der Partie gewählt wurde. Moritz Reichert steuerte 13 Punkte zum Sieg bei, Tobias Brand kam auf zehn Zähler. Mittelblocker Carl Möller feierte zudem sein Länderspieldebüt.
?Wir können mit unserer Leistung und dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden sein. Nach den Startschwierigkeiten haben wir das Spiel gedreht und dann unseren Druck immer besser auf den Gegner übertragen?, sagte Tobias Brand. ?Gerade gegen eine Mannschaft wie die Niederlande war es ein guter Test. Wir mussten uns zurückkämpfen und selbst Druck machen. Wichtig war auch, dass wir bis zum Ende konzentriert geblieben sind und nicht eingebrochen sind.?
Moritz Reichert blickte vor allem auf die Bedeutung der beiden Partien für die bevorstehende Europameisterschaft: ?Wir hatten im direkten Vorfeld nicht viel gemeinsame Trainingszeit, deshalb war es wichtig, jetzt weitere Spielpraxis zu sammeln und unseren Rhythmus zu finden. Die Abstimmung funktioniert schon größtenteils gut, auch wenn nicht alle Spieler den ganzen Sommer dabei waren. Jetzt müssen wir jede Möglichkeit nutzen, um uns weiter einzuspielen und so nah wie möglich an 100 Prozent zu kommen. Ein Sieg ist natürlich auch gut für das Selbstvertrauen vor der EM.?
Die zweite und letzte EM-Generalprobe gegen die Niederlande steigt am Samstag um 18:30 Uhr erneut in der MBS Arena in Potsdam. Die Partie wird live auf sportschau.de übertragen.
Spielbericht
Bundestrainer Massimo Botti begann mit Johannes Tille, Erik Röhrs, Moritz Reichert, Tobias Brand, Tobias Krick, Anton Brehme und Ruben Schott. Die DVV-Männer erwischten keinen guten Start in die Partie. Zwei Angriffsfehler und Probleme in der Annahme ermöglichten den Niederlanden eine frühe 9:3-Führung. Deutschland ließ sich davon jedoch nicht lange beeindrucken und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Anton Brehme verkürzte mit einem Block und einem erfolgreichen Angriff auf 11:12, ehe Moritz Reichert mit einem weiteren Block zum 12:12 ausglich. Ein Ass des Außenangreifers brachte Deutschland beim 14:13 erstmals in Führung. Reichert setzte die Niederländer anschließend mit seinem Aufschlag weiter unter Druck und die DVV-Männer zogen auf 17:13 davon. Nach einem niederländischen Ass zum 19:18 wurde es noch einmal eng, doch Deutschland behielt die Nerven. Reichert erhöhte mit einem Block auf 21:18, Brehme erspielte vier Satzbälle und Tobias Brand verwandelte den zweiten zum 25:21.
Der zweite Durchgang begann zunächst ausgeglichen, ehe die Deutschen zunehmend die Kontrolle übernahmen. Ein Ass von Erik Röhrs, ein Block von Tobias Brand und ein erfolgreicher Angriff von Reichert nach starker Abwehr sorgten für die 14:11-Führung. Botti brachte anschließend Carl Möller, der sein Länderspieldebüt feierte. Nach dem 22:18 verloren die DVV-Männer kurzzeitig etwas den Fokus und spielten nicht mehr mit der letzten Konsequenz, sodass die Niederländer noch einmal auf 23:21 verkürzten. Brand sorgte jedoch für drei Satzbälle. Den zweiten davon verwandelte der eingewechselte Yann Böhme zum 25:22 und zur 2:0-Satzführung.
Auch im dritten Satz hielt Deutschland den Druck hoch. Reichert servierte beim 3:1 sein nächstes Ass, Brand punktete im Angriff und Reichert im Block zum 9:5. Johannes Tille setzte seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene, während Röhrs beim 13:8 spektakulär blockfrei durchzog. Deutschland zog nun immer weiter davon: Reichert erhöhte auf 19:12 und 21:13, der Klassenunterschied wurde zunehmend auch am Spielstand sichtbar. Röhrs erspielte neun Satzbälle, ehe Brehme den zweiten zum 25:16 verwandelte.
Da beide Trainer im Vorfeld vereinbart hatten, unabhängig vom Spielstand vier Sätze zu spielen, ging es anschließend mit einem Zusatzsatz weiter. Botti wechselte dabei komplett durch und brachte Jan Zimmermann, Yann Böhme, Tim Peter, Theo Mohwinkel, Simon Torwie, Florian Krage-Brewitz und Lenny Graven auf das Feld. Der zusätzliche Durchgang war zunächst ausgeglichen und umkämpft. Zwei Asse von Theo Mohwinkel sorgten für die 13:11-Führung. Anschließend drehte Florian Krage-Brewitz auf und erhöhte mit zwei erfolgreichen Angriffen und zwei Blocks auf 18:12. Mohwinkel punktete blockfrei aus dem Hinterfeld zum 19:14, ehe Böhme dem deutschen Team fünf Satzbälle bescherte. Den ersten konnte er von der Aufschlaglinie nicht nutzen, den zweiten verwandelte Mohwinkel schließlich zum 25:19.
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04.09.26
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) trauert um seinen ehemaligen Generalsekretär Lutz Endlich, der am 27. August im Alter von 80 Jahren verstarb.
Über nahezu zwei Jahrzehnte prägte Lutz Endlich den Deutschen Volleyball-Verband und den deutschen Volleyball maßgeblich. Im November 1989 kam er zum DVV und war bis Dezember 2008 für den Verband tätig. Von 1999 bis 2008 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs. In dieser Zeit arbeitete er mit insgesamt fünf DVV-Präsidenten zusammen und begleitete den Verband durch eine bewegte Phase seiner Geschichte.
In seine Amtszeit fielen zahlreiche sportliche Höhepunkte, darunter internationale Welt- und Europameisterschaften sowie wichtige Olympia-Qualifikationen. Zugleich stellte sich der DVV in dieser Zeit großen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Mit seinem Verhandlungsgeschick und seiner Kompetenz in sportpolitischen Fragen leistete Lutz Endlich einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Verbandes.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2008 blieb sein langjähriges Wirken für den DVV und den deutschen Volleyball unvergessen. Bei seiner Verabschiedung blickte er auf seine Zeit beim Verband als ?Abenteuerstory DVV? zurück ? auf nahezu zwei Jahrzehnte voller Herausforderungen, außergewöhnlicher Erlebnisse und großer gemeinsamer Erfolge.
?Mit Lutz Endlich verliert der deutsche Volleyball eine prägende Persönlichkeit. In nahezu zwei Jahrzehnten als Generalsekretär des Deutschen Volleyball-Verbandes hat er den DVV nachhaltig mitgestaltet und den deutschen Volleyball durch eine bewegte und erfolgreiche Zeit begleitet. Sein großes Engagement, seine sportpolitische Kompetenz und sein Einsatz für unseren Verband haben den DVV über viele Jahre hinweg geprägt. Für viele seiner Weggefährtinnen und Weggefährten war er dabei weit mehr als ein Generalsekretär. Wir werden Lutz Endlich in dankbarer Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen."
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03.09.26
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen muss ihren Traum von einer EM-Medaille begraben. Trotz einer starken Partie schied das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli im Viertelfinale der Europameisterschaft aus. Die DVV-Frauen verlangten den favorisierten Titelverteidigerinnen aus der Türkei in Istanbul alles ab, mussten sich letztlich aber mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25) geschlagen geben.
Vor mehr als 16.000 überwiegend türkischen Fans in der ausverkauften Halle bot Deutschland dem Favoriten lange Paroli und hielt mit großem Kampf dagegen. Nach einem starken zweiten Satz war die Türkei im dritten Durchgang wieder deutlich stabiler und zeigte ihre Klasse in allen Elementen. Im vierten Satz stemmten sich die DVV-Frauen mit aller Kraft gegen die Niederlage, kämpften sich immer wieder zurück und wehrten mehrere Matchbälle ab. Am Ende hatte der Favorit jedoch die entscheidenden Lösungen. Für die Türkei war es der sechste Halbfinaleinzug bei einer Europameisterschaft in Folge.
Beste deutsche Scorerinnen waren Lina Alsmeier mit 13 Punkten, Leana Grozer mit zwölf und Lena Kindermann mit zehn Zählern. Auf türkischer Seite ragte Melissa Vargas mit 26 Punkten heraus, darunter fünf Asse und vier Blocks.
?Das war eine absolut starke Teamleistung. Ich denke, wir haben guten Volleyball gezeigt und die Türkinnen sehr gut unter Druck gesetzt?, sagte Kapitänin Camilla Weitzel. ?Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sie in den entscheidenden Momenten noch ein bisschen besser sind.?
Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden zog die Mittelblockerin ein positives Fazit des Sommers und der Europameisterschaft: ?Wir haben eine gute EM mit Höhen und Tiefen gespielt. Ich glaube, dass wir über den Sommer, aber auch über die vergangenen Jahre gewachsen sind und der Trend auf jeden Fall nach oben geht. Das macht große Hoffnung für das nächste Jahr und die kommenden Jahre.?
Camilla Weitzel weiter: ?Wir freuen uns natürlich, dass wir ein Viertelfinale erreicht haben, was uns zuletzt vor sieben Jahren gelungen ist. Darauf können wir auf jeden Fall stolz sein. Das Halbfinale war jetzt zum Greifen nah ? und deshalb überwiegt im Moment natürlich die Enttäuschung.?
Spielbericht
In der spektakulären Atmosphäre der ausverkauften Halle hielt Deutschland die Partie zunächst offen. Beim 8:10 war das DVV-Team noch in Schlagdistanz, ehe die Türkei vor allem mit ihrem druckvollen Aufschlagspiel davonzog. Besonders Melissa Vargas setzte die deutsche Annahme unter Druck und erhöhte mit zwei Assen in Folge auf 10:17. Deutschland kämpfte sich jedoch zurück. Leana Grozer durchbrach den türkischen Lauf. Ein Ass der eingewechselten Hannah Kohn verkürzte auf 14:17, und auch Lina Alsmeier brachte Deutschland beim 16:19 wieder näher heran. Die Chance, weiter zu verkürzen, nutzten die DVV-Frauen jedoch nicht. Stattdessen zog die Türkei wieder auf 17:22 davon und brachte den Satz trotz eines weiteren deutschen Aufbäumens sicher nach Hause.
Umso beeindruckender war die Reaktion im zweiten Durchgang. Deutschland erwischte einen nahezu perfekten Start. Ein Block von Anastasia Cekulaev gegen Vargas, starke Aktionen von Leana Grozer und ein Ass von Lena Kindermann sorgten für die 7:1-Führung. Während sich die Türkei ungewöhnlich viele Eigenfehler leistete, setzte Deutschland den Favoriten weiter unter Druck und führte beim 11:6, 13:9 und nach einem Block von Leana Grozer gegen Vargas mit 15:10. Beim 17:11 schien der Satz zunächst klar in deutsche Richtung zu laufen. Die Türkinnen kämpften sich jedoch auf 17:14 heran. Die DVV-Frauen hielten dagegen und bauten den Vorsprung durch starke Abwehraktionen und einen Punkt von Lene Kindermann wieder auf 21:16 aus. Auch beim 24:19 schien der Satz entschieden, doch die Türkei wehrte drei Satzbälle ab und verkürzte auf 24:22. Dann behielt Deutschland die Nerven: Monique Strubbe sorgte für den Satzausgleich.
Der dritte Durchgang begann zunächst ausgeglichen, ehe sich die Türkei absetzte. Ein Block gegen Monique Strubbe und ein Ass brachten den Titelverteidiger mit 6:3 in Führung. Auf deutscher Seite schlichen sich Fehler ein, sodass der Rückstand auf 6:12 wuchs. Deutschland kämpfte sich noch einmal zurück. Kindermann und Grozer verkürzten, ein Ass von Kohn brachte das 10:14. Doch die Türkei blieb stabil und zog wieder davon (13:19, 15:20). Bregoli wechselte in dieser Phase mehrfach und brachte unter anderem Hanna Orthmann, Romy Jatzko und Marie Schölzel. Ein Ass von Jatzko verkürzte auf 17:21, doch Deutschland nutzte anschließend zwei Chancen nicht, um weiter heranzukommen. Die Türkei entschied den Satz mit ihrer deutlich höheren Stabilität für sich.
Im vierten Satz warf Deutschland noch einmal alles in die Waagschale. Nach dem 4:7 kämpften sich die DVV-Frauen wieder heran (8:9). Eine Challenge und ein starker Block von Weitzel sorgten dafür, dass Deutschland in Schlagdistanz blieb. Die Türkei setzte sich dennoch erneut ab und führte nach einem Ass von Vargas mit 12:8. Doch Deutschland kämpfte weiter: Ein Ass von Orthmann verkürzte auf 12:13. Eine erfolgreiche Challenge und ein spektakulärer Ballwechsel führten schließlich zum 16:16-Ausgleich. Die Türkinnen fanden jedoch erneut die besseren Antworten und zogen direkt wieder auf 20:16 sowie später auf 23:17 davon. Deutschland gab sich nicht geschlagen: Orthmann verkürzte auf 19:23, nach dem ersten türkischen Matchball beim 19:24 zeigte eine Challenge einen Netzfehler der Türkei. Deutschland wehrte weitere Matchbälle ab und kam durch Orthmann und einen starken Block sogar auf 22:24 heran. Den nächsten langen Ballwechsel entschied die Türkei schließlich für sich und feierten somit den Halbfinaleinzug.
EM-Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit) - Achtelfinale
Deutschland vs. Belgien
3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8)
Donnerstag, 03. September, 18 Uhr (dt. Zeit) - Viertelfinale
Deutschland vs. Türkei
1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25)
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03.09.26
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft bestreitet am Freitag (4. September) und Samstag (5. September) die letzten Tests vor der Europameisterschaft. In der MBS Arena in Potsdam trifft das DVV-Team jeweils um 18.30 Uhr auf die Niederlande. Die Spiele werden live und kostenlos auf YouTube beziehungsweise sportschau.de übertragen. Bundestrainer Massimo Botti hat nun seinen Kader für die beiden Länderspiele nominiert.
LIVESTREAM FREITAG ? DVV AUF YOUTUBE >>>
LIVESTREAM SAMSTAG ? SPORTSCHAU >>>
Für die DVV-Männer sind die Partien in Potsdam die letzte Standortbestimmung vor der Europameisterschaft. Mit den Niederlanden kommt ein starker Gegner in die MBS Arena, gegen den die deutsche Mannschaft noch eine Rechnung offen hat: Bei der vergangenen EM 2023 schied Deutschland im Achtelfinale nach einer knappen 2:3-Niederlage gegen die Niederlande aus. Die Fans können sich also auf einen packenden und hochklassigen Schlagabtausch freuen. Zudem ist der finale EM-Kader noch nicht bestimmt, sodass sich die Spieler in den beiden Länderspielen noch einmal für einen Platz im Aufgebot empfehlen können.
In Potsdam stehen zunächst 16 Spieler im Kader. Für die Europameisterschaft muss Bundestrainer Massimo Botti sein Aufgebot anschließend auf 14 Spieler reduzieren. Die kontinentalen Titelkämpfe finden vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt. Die deutsche Mannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in Cluj-Napoca und trifft dort auf Gastgeber Rumänien, Lettland, Frankreich, die Türkei und die Schweiz.
Beide Länderspiele werden kostenlos im Livestream übertragen. Das Spiel am Freitag läuft auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes sowie bei TikTok. Kommentiert wird die Partie von Fabian Feiri und dem langjährigen Nationalmannschaftskapitän Lukas Kampa. Der Stream startet um 17.55 Uhr.
Die Partie am Samstag wird auf sportschau.de übertragen und von Thomas Kunze kommentiert. Der Stream startet um 18.15 Uhr.
Kader für die Länderspiele in Potsdam
Nummer
Name
Position
Länderspiele
2
Leonard Graven
Libero
66
5
Moritz Reichert
Außenangriff
173
6
Johannes Tille
Zuspiel
76
12
Anton Brehme
Mittelblock
88
13
Ruben Schott
Libero
172
14
Moritz Karlitzek
Außenangirff
63
16
Tim Peter
Außenangriff
56
17
Jan Zimmermann
Zuspiel
216
18
Florian Krage-Brewitz
Mittelblock
88
21
Tobias Krick
Mittelblock
163
22
Tobias Brand
Außenangriff
73
31
Yann Böhme
Diagonalangriff
47
32
Theo Mohwinkel
Außenangriff
26
33
Simon Torwie
Mittelblock
34
34
Carl Möller
Mittelblock
0
66
Erik Röhrs
Außenangriff
63
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02.09.26
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Der September steht ganz im Zeichen des europäischen Beach-Volleyball-Nachwuchses. Den Beginn macht die U20-EM in Italien, südlich von Neapel in Battipaglia. Zwei deutsche Duos gehen an den Start: Annalena Richter/Sandra Otte sowie Jonathan Bungert/Filo Wüst.
Event-Seite
Turnierkategorie: U20 Beach-Volleyball Europameisterschaft
Wann: 3. - 6. September 2026
Wo: Battipaglia, Italien
Livestream: Youtube
+++ Freitag, 4. September 2026 - Gruppenphase +++
12:40 Uhr : Bungert/Wüst vs. Zohar/Storman (SLO)
14:20 Uhr: Otte/Richter vs. Ceballos/Ramos (ESP)
16:50 Uhr: Bungert/Wüst vs. Louis/M'Couela (FRA)
+++ Donnerstag, 3. September 2026 - Gruppenphase +++
Bungert/Wüst vs. Houston/McAllister (SCO) 2:0 (21:11, 21:10)
Otte/Richter vs. Drvis/Biuk (CRO) 2:0 (21:9, 21:17)
Otte/Richter vs. Sigurpalsdottir/Kristjansdottir (ISL) 2:0 (21:13, 21:12)
Deutsche Teams:
Annalena Richter (VSG Ettlingen Rüppurr) / Sandra Otte (TV Lenggries)
Jonathan Bungert (Eintracht Spontent) / Filo Wüst (1. BVC Berlin)
Zeitplan:
Donnerstag, 3.9.2026: Gruppenphase
Freitag, 4.9.2026: Gruppenphase
Samstag, 5.9.2026: Round of 24, Achtelfinale, Viertelfinale
Sonntag, 6.9.2026: Halbfinale und Finale
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01.09.26
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft steht bei der Volleyball-Europameisterschaft erstmals seit 2019 im Viertelfinale. Das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli gewann das Achtelfinale in Istanbul nach großem Kampf gegen Belgien mit 3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8). Im Viertelfinale treffen die DVV-Frauen am Donnerstag voraussichtlich erneut auf Gastgeber Türkei.
Deutschland steht damit unter den besten acht Teams Europas und hat das vor der Europameisterschaft ausgegebene Minimalziel Viertelfinale erreicht. Die DVV-Frauen zeigten gegen Belgien vor allem große Moral: Nach zwei nicht genutzten Matchbällen im vierten Satz ließ sich das DVV-Team nicht aus der Ruhe bringen und dominierte den entscheidenden Tiebreak. Leana Grozer verwandelte schließlich den insgesamt vierten deutschen Matchball zum Viertelfinaleinzug. Die 19-jährige zeigte bei ihrer EM-Premiere einmal mehr ein überragendes Spiel und war mit 28 Punkten beste Scorerin der Partie. Emila Weske (14), Lina Alsmeier (13) und Camilla Weitzel (11) punkteten ebenfalls zweistellig.
?Wir haben an uns geglaubt?
?Es war ein verrücktes Spiel mit vielen Höhen und Tiefen. Es war wichtig für uns, dass wir kämpfen und an uns glauben ? und genau das haben wir getan. Belgien hat sehr gut gespielt und stark abgewehrt. Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben?, sagte Leana Grozer. Auch nach der bitteren Wendung im vierten Satz habe das Team weiter an sich geglaubt: ?Wir lagen schon deutlich zurück, konnten aber nochmal rankommen und viel Emotionen aufs Feld bringen. Das haben wir mit in den Tiebreak genommen, unabhängig davon, wie der vierte Satz ausgegangen ist. Wir wollten im Tiebreak fokussiert bleiben und mit Emotionen spielen ? und das hat funktioniert.?
Der Gegner im Viertelfinale wird am Dienstagabend im Achtelfinale zwischen Gastgeber Türkei und Aserbaidschan ermittelt. Die Türkei geht als klarer Favorit in die Partie, sodass die DVV-Frauen am Donnerstag voraussichtlich erneut auf das Gastgeberland treffen würden. In der Vorrunde hatte Deutschland gegen die Türkei mit 1:3 verloren.
Spielbericht
Im Achtelfinale gegen Belgien fand Deutschland zunächst nur schwer in die Partie. Im Angriff fehlte es zu Beginn an der nötigen Konsequenz, während Belgien in Abwehr und Offensive sehr präsent agierte. Beim 1:5 nahm Giulio Bregoli bereits früh eine Auszeit. Deutschland kämpfte sich anschließend, angeführt von Camilla Weitzel, die im Block, Angriff und mit zwei Assen wichtige Akzente setzte, auf 10:11 heran. Die Chance zur Führung blieb jedoch ungenutzt. Belgien spielte stabil und konsequent, zog wieder davon und sicherte sich den ersten Satz mit 25:20.
Deutschland hakte den Satzverlust jedoch schnell ab und zeigte im zweiten Durchgang eine deutlich entschlossenere Körpersprache. Die DVV-Frauen erspielten sich eine 7:3-Führung, ließen Belgien aber durch einige Unaufmerksamkeiten wieder zum 10:10-Ausgleich kommen. Anschließend setzte sich Deutschland erneut ab. Emilia Weske drehte auf, Anastasia Cekulaev punktete im Block und beim 16:11 schien der Vorsprung komfortabel. Belgien ließ sich jedoch nicht abschütteln und glich mit einer starken Aufschlagserie zum 19:19 aus. Camilla Weitzel durchbrach den belgischen Lauf, ein Ass von Lina Alsmeier und ein Block von Leana Grozer brachten Deutschland wieder auf die Siegerstraße. Emilia Weske sorgte für Satzbälle, ehe Leana Grozer den ersten direkt zum 25:21 verwandelte.
Der dritte Satz entwickelte sich anschließend zu einem engen Schlagabtausch. Deutschland setzte sich zunächst auf 12:9 ab, Belgien glich jedoch direkt wieder zum 15:15 aus. Die DVV-Frauen gingen erneut mit zwei Punkten in Führung (17:15), gerieten nach nicht genutzten Chancen jedoch mit 18:19 in Rückstand. Dann folgte die entscheidende Phase: Deutschland erzielte sechs Punkte in Folge, darunter zwei Asse von Lina Alsmeier, und erspielte sich beim 24:19 gleich fünf Satzbälle. Belgien wehrte den ersten ab, doch Leana Grozer verwandelte den zweiten zur 2:1-Satzführung.
Auch im vierten Durchgang blieb die Partie zunächst umkämpft. Nach einer ersten kleinen deutschen Führung setzte sich Belgien mit vier Punkten in Folge auf 5:3 ab und baute den Vorsprung anschließend weiter aus. Beim 8:12 und nach einem weiteren Ass zum 14:9 waren die Belgierinnen im Vorteil. Deutschland machte in dieser Phase zu viele Fehler und geriet nach einem Block gegen Emilia Weske mit 10:16 deutlich ins Hintertreffen. Doch die DVV-Frauen gaben nicht auf. Mit fünf Punkten in Folge, auch dank starker Aufschläge von Leana Grozer, kämpfte sich Deutschland auf 16:18 heran. Belgien stellte den alten Abstand jedoch noch einmal her und führte mit 20:16. Wieder zeigte Deutschland große Moral: Lena Kindermann punktete im Block und Angriff, ehe Leana Grozer zum 22:22 ausglich. Ein belgischer Fehler brachte Deutschland beim 24:23 den ersten Matchball, den Belgien jedoch abwehrte. Auch der zweite Matchball blieb ungenutzt. Stattdessen sicherten sich die Belgierinnen nach einem deutschen Fehler ihren ersten Satzball und nutzten diesen direkt mit einem Block gegen Grozer zum 27:25.
Vom Satzverlust ließen sich die DVV-Frauen jedoch nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Deutschland startete entschlossen in den Tiebreak und übernahm schnell die Kontrolle. Ein Ass von Monique Strubbe sowie ein Block von Camilla Weitzel und zwei belgische Fehler sorgten für die 9:5-Führung. Nach einem langen Ballwechsel mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten landete der belgische Angriff im Aus ? beim 10:6 war das Momentum endgültig auf deutscher Seite. Ein Ass von Hannah Kohn und weitere erfolgreiche Angriffe von Alsmeier erhöhten den Vorsprung auf 12:6. Belgien fand nun keine Antwort mehr auf die entschlossene deutsche Mannschaft. Nach einem starken Aufschlag von Lina Alsmeier erzielte Leana Grozer beim 14:7 gleich sieben weitere Matchbälle. Belgien wehrte den ersten ab, ehe Leana Grozer schließlich den insgesamt vierten deutschen Matchball zum 15:8 und dem Einzug ins EM-Viertelfinale verwandelte.
Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Belgien
3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8)
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31.08.26
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft beginnt bei der Europameisterschaft die entscheidende Phase. Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Bundestrainer Giulio Bregoli am Dienstag (15 Uhr dt. Zeit, live bei sporteurope.tv) in Istanbul auf Belgien. Nach der Gruppenphase geht es für die DVV-Frauen nun darum, die positiven Entwicklungen der vergangenen Spiele mitzunehmen und gleichzeitig die eigenen Schwächephasen abzustellen. Das Ziel ist klar: der Einzug ins Viertelfinale.
LIVESTREAM bei sporteurope.tv >>>
?Wir sind ganz guter Dinge und haben in jedem Spiel besser ins Turnier hineingefunden?, sagt Co-Kapitänin Lina Alsmeier. ?Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und können daraus viel Selbstbewusstsein mitnehmen.? Gerade die beiden letzten Vorrundenpartien gegen die Türkei (1:3) und Polen (0:3) haben der deutschen Mannschaft trotz Niederlage gezeigt, dass sie mit europäischen Topteams mithalten kann.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass es für den nächsten Schritt vor allem auf Konstanz ankommt. ?Wir hatten immer wieder ein, zwei Phasen, in denen wir mehrere Punkte in Folge abgegeben haben. Das wollen wir im Achtelfinale unbedingt vermeiden?, sagt Lina Alsmeier. ?Wir müssen schneller aus solchen Situationen herauskommen und insgesamt konstanter spielen.?
Mit Belgien wartet ein Gegner, der in der Vorrunde für eine Überraschung sorgte. Die Belgierinnen gewannen alle ihre Gruppenspiele und setzten sich damit unter anderem gegen die Niederlande durch. Mit Britt Herbots und Pauline Martin verfügt das Team über zwei starke Angreiferinnen. Herbots zählt zu den erfolgreichsten Punktesammlerinnen des Turniers. Das letzte Duell der beiden Teams bei der Volleyball Nations League ging mit 3:0 an Deutschland. Lina Alsmeier will dem aber nicht zu viel Bedeutung zumessen: ?Wir kennen Belgien und haben schon einmal gegen sie gespielt. Trotzdem ist das jetzt ein neues Spiel und eine neue Situation.?
Dass die deutschen Volleyballerinnen zum Abschluss der Vorrunde auf die beiden Weltklasseteams Türkei und Polen trafen, sieht Lina Alsmeier als gute Vorbereitung auf die K.o.-Runde. ?Wir hatten zum Abschluss zwei Top-Gegner. Das war eine super Vorbereitung, um jetzt wieder direkt auf diesem Level einzusteigen.?
Für die Vorbereitung auf das Achtelfinale bleibt die deutsche Mannschaft in Istanbul. Nach dem Abschluss der Vorrunde standen insgesamt vier spielfreie Tage zur Verfügung, in denen das Team weder reisen noch sich an einen neuen Austragungsort gewöhnen musste. ?Das ist definitiv ein Vorteil. Wir sind schon hier, kennen die Gegebenheiten und können uns bestmöglich auf Belgien vorbereiten?, sagt Lina Alsmeier.
Nach Platz vier in der Gruppe A wollen die DVV-Frauen nun den nächste Schritt machen. Der Einzug ins Viertelfinale ist dabei das selbst gesteckte Minimalziel. Dafür braucht es am Dienstag eine über die gesamte Partie konstante Leistung ? und möglichst wenige der Phasen, die das deutsche Team in der Vorrunde immer wieder zurückwarfen.
Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Belgien
Livestream sporteurope.tv
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31.08.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 35: 31. August - 5. September 2026
Europameisterschaft der Frauen in Istanbul
Die DVV-Frauen bestreiten am Dienstag um 15 Uhr (dt. Zeit) ihr Achtelfinale gegen Belgien. Livestreams bei Sporteurope.tv.
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam
Die DVV-Männer starten in Potsdam in die heiße Phase der Vorbereitung auf die Europameisterschaft: Am Freitag und Sonntag bestreitet das Team von Bundestrainer Massimo Botti in der MBS Arena zwei Länderspiele gegen die Niederlande. Anpfiff ist jeweils um 18.30 Uhr.
U20 Beach-Volleyball Europameisterschaft
Von Donnerstag bis Sonntag findet in Battipaglia (ITA) die U20 Europameisterschaft statt. Für Deutschland gehen Jonathan Bungert und Filo Wüst sowie Sandra Otte und Annalena Richter ins Rennen um die EM-Titel.
Future-Turnier in Budapest
Nach der Beach-DM geht es auf der Beach Pro Tour mit einem Future-Turnier in Budapest weiter. Dieckmann/Neuss sind an Position eins im Hauptfeld gesetzt, Ludwig/Pieper müssen sich zunächst durch die Qualifikation kämpfen.
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30.08.26
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
Nils Ehlers und Lui Wüst haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. Das topgesetzte Duo setzte sich im Finale im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:0 (21:16, 21:16) gegen Momme Lorenz und Tilo Rietschel durch. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel, Wüst feiert seinen ersten deutschen Meistertitel. Bronze ging an Benedikt und Jonas Sagstetter. Insgesamt kamen an den vier Wettkampftagen mehr 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zur ersten Beach-DM in Dortmund.
Ehlers/Wüst zeigten im Endspiel eine dominante Vorstellung und wurden ihrer Rolle als Turnierfavorit gerecht. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Satz erspielten sie sich Mitte des ersten Satzes einen Vorsprung sicherten sich den Durchgang ungefährdet. Im zweiten Satz legten Ehlers/Wüst einen furiosen Start hin und führten schnell mit 5:1 und 10:4. Zwar kämpften sich Lorenz/Rietschel noch einmal heran, doch die Topgesetzten ließen sich den Titel nicht mehr nehmen.
?Wir hatten hier viele knappe Spiele und haben uns durchgekämpft. Irgendwann hat es Klick gemacht. Wenn man solche Momente schon erlebt hat und Satzbälle gegen sich hatte, kann man irgendwann befreiter aufspielen. Ich bin super stolz auf uns. Wir hatten einen absurd guten Saisonabschluss mit geilen Spielen und viel Spaß zusammen?, sagte Lui Wüst, der nach DM-Silber 2024 und 2025 nun erstmals Gold gewann. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel nach den Erfolgen 2022, 2023 und 2024, die er jeweils an der Seite von Clemens Wickler gewann, der aktuell seine Schulterverletzung auskuriert.
?Dortmund, ihr wart unfassbar geil. Das ist ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Ich freue mich auf viele weitere Jahre hier mit euch?, sagte Ehlers nach dem Endspiel. Auch Wüst genoss die besondere Atmosphäre im ausverkauften Stadion vor 6500 Fans: ?Ich hätte mir kein besseres Stadion vorstellen können, um Deutscher Meister zu werden. Die ganze Woche, bei Sonne, Wind und Regen, war immer gute Stimmung. Es hat unfassbar Spaß gemacht, hier als Spieler unterwegs zu sein. Man merkt, wie viele Leute hier Bock auf Beach-Volleyball haben.?
Für Momme Lorenz und Tilo Rietschel endete ein starkes Turnier mit Silber. Das an Position vier gesetzte Duo hatte zum Auftakt überraschend gegen die Youngster Bungert/Wüst verloren und sich anschließend durch den Loser-Baum bis ins Finale gekämpft. Für beide ist Silber das beste Ergebnis ihrer bisherigen DM-Karriere. Bronze sicherten sich Benedikt und Jonas Sagstetter. Die Brüder setzten sich im kleinen Finale mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen das Überraschungsteam der DM, Colin Paszkiewicz und Charlie Peters, durch.
Erfolgreiche Premiere in Dortmund
Mit dem Finale der Männer endete eine erfolgreiche Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund. Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand fand das Saisonhighlight erstmals im Ruhrgebiet statt. An den vier Wettkampftagen kamen insgesamt mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in den Revierpark Wischlingen, der Center Court mit 6.500 Plätzen war am Finaltag ausverkauft.
?Das Fazit fällt sehr positiv aus. Natürlich fehlt die Ostsee, keine Frage. Aber alle, die hier waren, sind begeistert. Hier haben wir mehr Platz, nicht nur das große Stadion, sondern auch das ganze Drumherum. Das Konzept, dass die Leute zwölf Stunden hier auf dem Gelände bleiben, geht auf?, sagte DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Natürlich ist die emotionale Seite des Abschieds aus Timmendorf da. Aber insgesamt sind wir total happy, so eine Tour und so einen Saisonabschluss zu haben. Keine nationale Meisterschaft findet vor solch einer Kulisse statt.?
Auch Alexander Walkenhorst, Geschäftsführer des Veranstalters NBO, zog ein positives Fazit: ?Danke, dass ihr uns im ersten Jahr hier so viel Vertrauen geschenkt habt. Nach 33 Jahren Timmendorf war das nicht selbstverständlich. Die Leute haben gesehen, was wir hier aufgebaut haben. Ich bekomme Nachrichten aus aller Welt ? was wir hier abfeiern, ist einzigartig. Das bringt unsere Sportart weiter.?
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte bereits bei seinem Besuch am Freitag und der Verabschiedung von Karla Borger die Bedeutung des neuen Austragungsortes hervorgehoben: ?Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand beginnt für das Saisonhighlight der nationalen Beach-Szene ein neues Kapitel, und zwar hier im Sportland Nummer 1. Die Entscheidung des Deutschen Volleyball-Verbands für Dortmund als neuen Austragungsort ist eine großartige Nachricht für den Sport im Land und die Stadt. Im Revierpark Wischlingen werden wir der ständig wachsenden Begeisterung für den Beachvolleyball und den immer größeren Anforderungen an die Meisterschaften gerecht: Wir bieten hier zunächst 6.000 und perspektivisch noch deutlich mehr Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, den Athletinnen und Athleten bei Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen die größte Bühne für die größten Momente und die besten Bedingungen zu bieten. Ob Leichtathletik, die Reit-WM oder jetzt Beachvolleyball, in diesem Jahr bietet unser Land ein sportliches Highlight nach dem nächsten. Das zeigt einmal mehr, dass wir die größte Erfahrung mit der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltung haben und wir bei Olympischen und Paralympischen Spielen KölnRheinRuhr die spektakulärsten Sportstätten bieten werden. Herzlich Willkommen im Sportland Nummer 1!?
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30.08.26
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Sandra Ittlinger und Kim van de Velde haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. In einem hochklassigen und spannenden Finale setzte sich das Duo am Sonntagnachmittag im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:1 (21:16, 19:21, 15:12) gegen Louisa Lippmann und Melanie Paul durch. Für Ittlinger/van de Velde ist es der erste gemeinsame DM-Titel. Bronze sicherten sich Nele Barber und Melanie Gernert.
Von Beginn an entwickelte sich vor 6.500 begeisterten Fans ein Duell auf Augenhöhe. Ittlinger/van de Velde erwischten den etwas besseren Start und behaupteten ihren Vorsprung bis zum 21:16. Im zweiten Satz waren zunächst Lippmann/Paul das führende Team, ehe Ittlinger/van de Velde beim 10:8 die Führung übernahmen. Doch Lippmann und Paul kämpften sich zurück und drehten den Satz erneut. Nach einem Ass von Lippmann zum 19:17 glichen Ittlinger/van de Velde noch einmal aus, ehe Melanie Paul mit dem 21:19 den Tiebreak erzwang.
Auch dort blieb es bis zum Schluss eng. Lippmann/Paul führten zwischenzeitlich mit 10:7, ehe Ittlinger/van de Velde aufdrehten. Kim van de Velde sorgte mit einem Ass für zwei Matchbälle. Den ersten nutzten die neuen Deutschen Meisterinnen: Der Angriff von Paul landete im Aus ? und Ittlinger/van de Velde konnten jubeln.
?Für mich ist es wahnsinnig geil. Ich stand so oft auf dem Podest, aber nie ganz oben. Es gab Momente, in denen ich dachte, dass ich hier vielleicht gar nicht mehr teilnehmen werde. Deshalb ist es unglaublich schön, dass es heute so ausgegangen ist?, sagte Kim van de Velde.
Für die 34-Jährige ist der Titel der Höhepunkt eines besonderen Comebacks. Im vergangenen Jahr wurde sie zum zweiten Mal Mutter. Erst anschließend entschied sie sich, noch einmal auf die große Beach-Volleyball-Bühne zurückzukehren. ?Nach Baby Nummer zwei dachte ich wirklich, dass es das gewesen sein könnte. Dann kam Christoph Dieckmann zu mir und hat gesagt: ,Kim, wenn du noch einmal willst, hast du meine Unterstützung.? Das hat mir richtig Wind in die Segel gegeben?, erzählt van de Velde.
Dass es nun zum Titel reichte, macht den Erfolg für das Duo besonders emotional. Ittlinger und van de Velde waren bereits 2018 gemeinsam Vize-Meisterinnen und hatten 2021 sowie 2024 jeweils Bronze gewonnen. Seit Mitte dieser Saison spielen sie wieder zusammen und komplettierten nun ihren Medaillensatz.
?Vor zwei Jahren hat Kim nach dem Bronze-Medaillen-Spiel gesagt, dass sie wahrscheinlich zum letzten Mal auf dieser großen Bühne steht. Als wir auf dem Weg hierher waren, hat sie gesagt: ,Ich will das so sehr.? Deshalb freue ich mich wahnsinnig, dass wir das jetzt zusammen geschafft haben?, sagte Ittlinger, die bereits 2020 mit Chantal Laboureur Deutsche Meisterin war.
Dabei mussten die späteren Meisterinnen im Turnierverlauf einen Umweg nehmen. Bereits im Viertelfinale hatten sie gegen Lippmann/Paul mit 1:2 verloren und rutschten dadurch in den Loser-Baum. Dort bezwangen sie zunächst Behlen/Schulz in einem Viertelfinal-Krimi mit 2:0, wobei der erste Satz erst mit 35:33 entschieden wurde. Im Halbfinale folgte ein souveränes 2:0 gegen Grüne/Uhl.
Lippmann/Paul hatten sich ebenfalls mit zwei Siegen das Finalticket gesichert. Für Louisa Lippmann war es erst die zweite DM-Teilnahme. Die ehemalige Hallen-Nationalspielerin war 2024 an der Seite von Laura Ludwig Vizemeisterin geworden. Melanie Paul nahm bereits zum sechsten Mal an einer DM teil und verbesserte mit Silber ihr bislang bestes Ergebnis von Platz vier aus dem Vorjahr. ?Melanie und Louisa haben uns alles abverlangt. Kim hat ein absolut klasse Spiel abgeliefert?, sagte Ittlinger und van de Velde ergänzte: ?Kim hat zum richtigen Zeitpunkt noch einmal einen Gang hochgeschaltet. Das haben wir gebraucht.?
Auch die Atmosphäre in Dortmund sorgte bei den neuen Deutschen Meisterinnen für Begeisterung. Nach mehr als drei Jahrzehnten in Timmendorfer Strand fand die DM erstmals im Ruhrgebiet statt ? und die Premiere vor ausverkauftem Haus überzeugte die Spielerinnen. ?Ich war immer ein Fan von Timmendorfer Strand. Die 4.000 Leute dort waren genauso geil wie die, die jetzt hier sind. Aber hier ist es noch einen Tick lauter und hat noch mehr Festivalcharakter. Je mehr Menschen wir für Beach-Volleyball begeistern können, desto besser. Deshalb sind wir happy?, sagte Ittlinger. Van de Velde ergänzte: ?Die Stimmung ist super. Alle haben Bock auf Beach-Volleyball und alle Spielerinnen und Spieler werden gefeiert. Wir haben Timmendorf gut in Dortmund eingepflegt.?
Barber/Gernert erneut Dritte
Bronze ging wie im Vorjahr an Nele Barber und Melanie Gernert. Die DM-Dritten aus dem letzten Jahr führten im kleinen Finale gegen Anna Grüne/Janne Uhl mit 21:16 und 11:7, ehe Grüne die Partie verletzungsbedingt nicht fortsetzen konnte. ?Ich bin sprachlos. Back to Back DM-Dritte. Das muss ich erst einmal eine Weile sacken lassen?, sagte Gernert.
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