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23.04.25Dresdner SCSSC Palmberg Schwerin0:3 (21:25,20:25,15:25)
26.04.25SSC Palmberg SchwerinDresdner SC3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11)
01.05.25SVG LüneburgBERLIN RECYCLING Volleys1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25)
03.05.25BERLIN RECYCLING VolleysSVG Lüneburg3:0 (25:12,25:23,25:21)
12.07.26
Deutschland ist Doppelweltmeister: Reformat/Otte und Hüper/Wüst triumphieren bei der U18-Beach-WM
Deutschland ist Doppelweltmeister: Reformat/Otte und Hüper/Wüst triumphieren bei der U18-Beach-WM Historischer Erfolg für den deutschen Beach-Volleyball-Nachwuchs: Bei der U18-Weltmeisterschaft im niederländischen Den Haag sicherten sich die deutschen Teams beide Weltmeistertitel. Anna-Chiara Reformat und Sandra Otte krönten sich bei den Frauen zu Weltmeisterinnen, Lasse Hüper und Filo Wüst spielten sich als Nachrücker aus der Qualifikation bis zur Goldmedaille. Komplettiert wurde das starke deutsche Abschneiden durch den fünften Platz von Ben Bockfeld und Hendrik Faber. Erst kurzfristig rückten Lasse Hüper und Filo Wüst bei der WM in die Qualifikation nach und reisten am Dienstagmorgen spontan nach Den Haag. Dort gewannen sie am Mittwoch zunächst alle drei Qualifikationsspiele und marschierten anschließend ohne Satzverlust bis ins Viertelfinale, wo sie sich mit 2:0 gegen ihre deutschen Teamkollegen Ben Bockfeld und Hendrik Faber durchsetzten. Im Halbfinale drehten sie nach Satzrückstand die Partie gegen Frankreich zum 2:1-Erfolg, ehe sie im Finale Edgar/Turner aus Australien mit 21:17, 21:17 besiegten. Dabei blieb der erste Satz bis zum 17:17 völlig offen, ehe Hüper/Wüst die entscheidenden vier Punkte in Serie machten. Im zweiten Durchgang erwischten die Deutschen den besseren Start und brachten ihren Vorsprung souverän ins Ziel. Mit dem Triumph sorgten Hüper/Wüst für den vierten deutschen WM-Titel sowie die insgesamt achte Medaille Deutschlands bei den U18-Weltmeisterschaften der Jungen. Für Filo Wüst ist es bereits der dritte große Erfolg auf der internationalen Bühne. Im vergangenen Jahr gewann er mit Jonathan Bungert Silber bei der U18-WM und Gold bei der U18-EM. Zudem wurde er 2025 Deutscher Meister der U18 und U19. "Wir haben uns riesig gefreut, dass wir überhaupt noch in die Qualifikation gekommen sind. Dort mussten wir uns erst einmal gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen. Danach konnten wir im Hauptfeld befreit aufspielen. Es war körperlich sehr anstrengend, weil wir schon drei Qualifikationsspiele in den Beinen hatten, aber mental haben wir das richtig gut gelöst. Im vergangenen Jahr habe ich ein sehr enges WM-Finale verloren und war natürlich enttäuscht. Umso schöner ist es, jetzt den Titel zu gewinnen. Mit Weltmeisterschaft, Europameisterschaft und den deutschen Meistertiteln habe ich jetzt eigentlich alles erreicht, was man in der U18 erreichen kann?, sagte Wüst. Auch Lasse Hüper musste den Erfolg zunächst verarbeiten: "Das Turnier war extrem anstrengend, hat aber unglaublich viel Spaß gemacht. Dass wir jetzt tatsächlich mit der Goldmedaille nach Hause fahren, fühlt sich noch ziemlich unrealistisch an. Seit unserer spontanen Anreise am Dienstagmorgen ist so viel passiert ? das müssen wir erst einmal sacken lassen." Bundesstützpunkttrainer Christian Schumann, der die deutschen Jungen in Den Haag betreute, lobte insbesondere die Entwicklung seines Teams: "Dass die Jungs nach den drei Qualifikationsspielen den Fokus behalten haben, war beeindruckend. Lasse hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und im Finale seine beste Leistung gezeigt. Filo hat mit seiner Erfahrung viel Ruhe ins Team gebracht und war in den entscheidenden Momenten der Unterschiedsspieler des gesamten Turniers. Nach dem verlorenen WM-Finale im vergangenen Jahr war es natürlich etwas Besonderes, diesmal den Titel zu holen. Doppelweltmeister zu werden, macht uns unglaublich stolz." Reformat/Otte krönen starken Turnierverlauf mit Gold Auch Anna-Chiara Reformat und Sandra Otte präsentierten sich in Den Haag in herausragender Form. Die an Position vier gesetzten Deutschen gewannen alle sieben Spiele und mussten auf dem Weg zum Titel lediglich einen Satz abgeben. Im Halbfinale setzten sie sich in drei Sätzen gegen Qi/Zhuang aus China durch, ehe sie im Endspiel Leticia/Kiara aus Brasilien mit 21:19 und 21:18 bezwangen. Es ist Deutschlands vierter U18-WM-Titel bei den Mädchen und die erste Medaille in dieser Konkurrenz seit 2014. Bundestrainer Manuel Rieke zeigte sich begeistert: "Wir sind natürlich überglücklich. Die Mädels haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert und das Turnier hervorragend gespielt. Besonders beeindruckend war, wie sie auch in schwierigen Phasen ruhig geblieben sind, den Druck ausgehalten und immer weiter an sich geglaubt haben. Sie haben ihr Herz auf dem Platz gelassen. Dass sich die harte Arbeit der vergangenen Jahre jetzt mit dem Weltmeistertitel auszahlt, freut uns riesig." Auch die frisch gekürten Weltmeisterinnen konnten ihre Freude kaum in Worte fassen. "Wir sind unglaublich stolz auf uns und freuen uns riesig, dass wir jetzt ganz oben auf dem Podium stehen. Das werden wir natürlich ordentlich feiern", sagte Anna-Chiara Reformat. Sandra Otte ergänzte: "Wir können das alles noch gar nicht richtig glauben. Aber wir freuen uns einfach riesig." Für beide Spielerinnen setzt sich damit eine beeindruckende Entwicklung fort. Sandra Otte hatte im vergangenen Jahr die deutschen Jugendmeisterschaften dominiert und die Titel in der U18, U19 und U20 gewonnen. Anna-Chiara Reformat war 2025 U18-Vizeeuropameisterin geworden und hatte die U18-WM auf Rang fünf beendet. Becker: "Wir sind wieder auf Kurs" Für Chef-Bundestrainer Paul Becker sind die beiden WM-Titel das Ergebnis einer langfristigen Entwicklung im deutschen Nachwuchs-Beachvolleyball. "Diese beiden Weltmeistertitel sind das Resultat konsequenter Arbeit. Vor vier Jahren haben wir begonnen, viele Dinge neu aufzustellen und unsere Nachwuchsarbeit noch stärker auf den internationalen Leistungssport auszurichten. Unsere Athletinnen und Athleten werden heute eng begleitet und gezielt auf die Anforderungen der Weltspitze vorbereitet. Gemeinsam mit Christoph Dieckmann wurde dafür eine wichtige Grundlage geschaffen, die wir jetzt weiterentwickeln. Die Erfolge zeigen, dass das keine Ausnahme ist: In den vergangenen Jahren haben wir mehrere EM-Medaillen bei den Mädchen und Jungen sowie im vergangenen Jahr bereits eine WM-Medaille gewonnen. Wir sind wieder auf Kurs ? und unsere Erfolgsserie kann sich sehen lassen."
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12.07.26
VNL: DVV-Frauen unterliegen Gastgeber Serbien
VNL: DVV-Frauen unterliegen Gastgeber Serbien Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat in der Volleyball Nations League (VNL) die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Gastgeber Serbien verlor das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli am Samstag in Belgrad mit 0:3 (20:25, 22:25, 23:25). Die Chance auf den Einzug ins Final8 hatte die DVV-Auswahl bereits vor der Partie verpasst. Nach der 0:3-Niederlage gegen die Niederlande am Vortag stand fest, dass das Viertelfinale nicht mehr erreichbar war. Bundestrainer Giulio Bregoli nutzte die Begegnung, um mehreren jungen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. So standen Maria Tabacuks und Pia Timmer im Außenangriff in der Startformation, Anastasia Cekulaev und Monique Strubbe begannen in der Mitte. Kapitänin Camilla Weitzel musste aufgrund von Magenproblemen passen. Beste deutsche Scorerin war Außenangreiferin Maria Tabacuks mit zehn Punkten. Die siebte Niederlage im elften VNL-Spiel konnte jedoch auch sie nicht verhindern. ?Es ist immer eine Freude, gegen eines der besten Teams der Welt zu spielen. Aus solchen Spielen können wir viel lernen ? auch wenn wir verloren haben. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, waren nah dran und haben gezeigt, dass wir auf einem guten Niveau spielen können. Morgen werden wir noch einmal alles geben?, sagte Tabacuks. Auch Bundestrainer Giulio Bregoli sah trotz der Niederlage positive Ansätze: ?Es gab einige gute Dinge, die wir mitnehmen müssen. Gleichzeitig fehlt uns im Angriff derzeit noch die Entschlossenheit. Wir müssen wieder zu dem Niveau zurückfinden, das wir vor drei Spielen gezeigt haben. Vor allem müssen wir an unsere eigenen Fähigkeiten glauben.? Zum Abschluss der dritten und letzten VNL-Woche trifft die deutsche Mannschaft am Sonntag (16:30 Uhr, ZDF-Livestream) auf Bulgarien und möchte sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Wettbewerb verabschieden. Der Saisonhöhepunkt folgt im Spätsommer mit der Europameisterschaft vom 21. August bis 6. September in der Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden.
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11.07.26
German Beach Club Finals: Neue Teamkonstellationen bei den Frauen
German Beach Club Finals: Neue Teamkonstellationen bei den Frauen Die Premiere der German Beach Club Finals vom 23. Bis 26. Juli im Rahmen von ?Die Finals? rückt immer näher ? knapp zwei Wochen vor dem Beach-Volleyball Highlight in Hannover gibt es nun ein Update bei den Teams: Die BR Volleys, Eintracht Spontent und der OSP Stuttgart gehen mit veränderten Besetzungen an den Start, während der 1. Beachclub Kiel unverändert bleibt. Auslöser der Veränderungen ist die Trennung und Neuformierung zweier deutscher Top-Teams: Louisa Lippmann bildet künftig gemeinsam mit Melanie Paul ein Duo, während Linda Bock künftig mit Lea Kunst auf Punktejagd geht. Da Bock und Kunst ebenso wie Elea Beutel und Paula Schürholz beim parallel stattfindenden Beach Pro Tour Challenge-Turnier in Shangluo (China) antreten, um wichtige internationale Weltranglistenpunkte zu sammeln, kommt es auch bei den German Beach Club Finals zu Anpassungen der Club-Kader. Für die Berlin Recycling Volleys schlagen in Hannover Louisa Lippmann und Melanie Paul gemeinsam auf. Komplettiert wird das Team durch Mareet Maidhof und Tabea Schwarz, die zuletzt mit starken Ergebnissen auf der German Beach Tour überzeugten und bei den GBCF einmalig für die BR Volleys starten. Die Veränderungen wirken sich auch auf Eintracht Spontent aus, bei denen Melanie Paul und Lea Kunst zuvor gemeldet waren. Sandra Ittlinger und Kim van de Velde wechseln vom OSP Stuttgart zum Düsseldorfer Club und gehören damit gemeinsam mit Deutschlands Top-Nationalteam Svenja Müller und Cinja Tillmann zu den heißesten Anwärtern auf den ersten deutschen Club-Titel. Auch der OSP Stuttgart reist folglich mit einer neuen Besetzung nach Hannover. Für den Club schlagen Josefine Schäkel, Mila Jancar, Leonie Klinke und Clara Dreßen auf. Unverändert bleibt dagegen das Team des 1. Beachclub Kiel mit Nele Barber, Anna Behlen, Melanie Gernert und Sarah Schulz. Die personellen Veränderungen versprechen zusätzliche Spannung für die Premiere der Deutschen Club-Meisterschaft im Beach-Volleyball. Die German Beach Club Finals finden im Rahmen von ?Die Finals? auf dem Opernplatz in Hannover statt und setzen mit ihrem besonderen Wettbewerbsformat auf den Teamgedanken: Jede Begegnung beginnt mit zwei 2 vs. 2-Partien, ehe bei einem möglichen Gleichstand ein Golden Set im 4 vs. 4 die Entscheidung bringt. Die Arena ist bereits ausverkauft ? beste Voraussetzungen für vier Tage Beach-Volleyball vor außergewöhnlicher Kulisse. ARD/ZDF übertragen das Multisport-Event im Fernsehen und Livestream. Aktualisierte Teams im Überblick: Eintracht Spontent Svenja Müller ? Cinja Tillmann ? Sandra Ittlinger ? Kim van de Velde BR Volleys Louisa Lippmann ? Melanie Paul ? Mareet Maidhof ? Tabea Schwarz 1. Beachclub Kiel e.V. Nele Barber ? Melanie Gernert ? Anna Behlen ? Sarah Schulz OSP Stuttgart Josefine Schäkel ? Mila Jancar ? Leonie Klinke ? Clara Dreßen
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10.07.26
VNL: DVV-Frauen verpassen nach Niederlage gegen die Niederlande das Final8
VNL: DVV-Frauen verpassen nach Niederlage gegen die Niederlande das Final8 Der Traum von der erneuten Teilnahme am Finalturnier der Volleyball Nations League (VNL) ist für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft geplatzt. Das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli unterlag am Freitag in Belgrad den Niederlanden mit 0:3 (23:25, 23:25, 23:25) und hat damit keine Chance mehr, das Final8 zu erreichen. Das Ergebnis wirkt mit 0:3 deutlich, tatsächlich verliefen jedoch alle drei Sätze auf Augenhöhe. In jeder Phase fehlten den DVV-Frauen nur wenige Punkte, um das Spiel in eine andere Richtung zu lenken. Letztlich machte die Weltranglistenachte aus den Niederlanden in den entscheidenden Momenten den Unterschied, nutzte ihre Möglichkeiten konsequenter und überzeugte vor allem mit einer starken Blockarbeit (6:1 Blockpunkte). Beste Scorerinnen auf deutscher Seite waren Leana Grozer mit 16 Punkten und Lina Alsmeier mit 15 Zählern. Für die deutsche Mannschaft stehen in Belgrad nun noch zwei Partien auf dem Programm. Am Samstag (20:00 Uhr) trifft das DVV-Team auf Gastgeber Serbien, ehe am Sonntag (16:30 Uhr) gegen Bulgarien der Abschluss der dritten und letzten VNL-Woche folgt. Stimmen zum Spiel Lina Alsmeier: ?Es tut weh. Ein 0:3 hört sich hart an, und am Ende ist es das auch. Aber es ist bitter, denn in jedem Satz haben uns nur zwei Punkte gefehlt. Wir sind alle sehr unzufrieden, weil wir nicht den Volleyball gegen sie gezeigt haben, den wir spielen wollten. Uns hat im Gegenangriff die Entschlossenheit und auch ein Stück Mut gefehlt. Wenn die Niederlande in schwierigen Situationen waren, haben sie starke Lösungen gefunden. Wir dagegen haben das Risiko gescheut ? und mit Sicherheitsvolleyball gewinnt niemand. Wir müssen uns in den nächsten beiden Spielen selbst beweisen, dass wir es besser können. Das haben wir in den vergangenen Wochen bereits gezeigt. Die Zeit ist kurz, aber wir müssen die Köpfe oben behalten und positiv bleiben.? Bundestrainer Giulio Bregoli: ?Den Unterschied hat die Qualität in den Details gemacht. Wir waren im Aufschlag nicht aggressiv genug und unser Zuspiel war nicht immer gut genug. Die Niederlande haben sehr gut gespielt, während wir nicht unser Niveau erreicht haben. Wir haben bislang eine sehr gute VNL gespielt und in der vergangenen Woche gegen starke Gegner hervorragend gekämpft. Dieses eine Spiel definiert weder unser Team noch unser Leistungsniveau. Ein schlechter Tag kann passieren ? und trotzdem haben am Ende in jedem Satz nur zwei Punkte gefehlt. Morgen erwarte ich eine Reaktion.? Spielbericht Bregoli begann mit Sarah Straube, Emilia Weske, Lina Alsmeier, Leana Grozer, Camilla Weitzel, Monique Strubbe sowie Annie Cesar. Deutschland erwischte einen guten Start und überzeugte vor allem mit einer starken Feldabwehr. Annie Cesar glänzte immer wieder mit spektakulären Rettungsaktionen und hielt ihr Team im Spiel. Nach mehreren Führungswechseln erspielten sich die DVV-Frauen die 23:22-Führung, konnten diesen Vorteil jedoch nicht nutzen. Zwei Angriffsfehler entschieden den ersten Satz zugunsten der Niederländerinnen. Auch im zweiten Durchgang blieb Deutschland trotz zwischenzeitlicher Rückstände in Schlagdistanz. Immer wieder kämpfte sich das Team heran und glich aus, ließ jedoch erneut mehrere Chancen ungenutzt. Die Niederlande agierten in den entscheidenden Ballwechseln konsequenter und sicherten sich auch den zweiten Satz mit 25:23. Im dritten Durchgang geriet Deutschland zunächst früh in Rückstand, kämpfte sich aber erneut zurück und glich mehrfach aus. Beim 20:20 und 23:23 war der Satz völlig offen. Doch erneut behielten die Niederländerinnen in der Crunchtime die besseren Nerven und machten mit den letzten beiden Punkten den 3:0-Erfolg perfekt.
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10.07.26
German Beach Club Finals: Update zu Clubs und Spielern vor der Premiere
German Beach Club Finals: Update zu Clubs und Spielern vor der Premiere Kurz vor der Premiere der German Beach Club Finals vom 23. bis 26. Juli in Hannover kommt Bewegung ins Teilnehmerfeld. Der ETV Hamburg um Nils Ehlers und Clemens Wickler muss zurückziehen, dafür rückt Beachvolley United nach. Zudem gibt es Veränderungen im Kader von Eintracht Spontent und vom 1. Beachclub Kiel. Die Hauptstadt Beacher e.V. gehen unverändert an den Start. Der ETV Hamburg hatte ursprünglich mit Nils Ehlers und Clemens Wickler sowie Max Just und Lui Wüst als Topfavorit auf den ersten deutschen Clubtitel gegolten. Aufgrund der anhaltenden Schulterprobleme von Clemens Wickler können die Olympiasilbermedaillengewinner jedoch nicht gemeinsam antreten. Nils Ehlers wird stattdessen gemeinsam mit Lui Wüst beim parallel stattfindenden Beach Pro Tour Challenge-Turnier in Shangluo (China) starten, um wichtige internationale Punkte zu sammeln und in der Weltrangliste nicht abzurutschen. Clemens Wickler wird trotz seiner Verletzung das gesamte Wochenende vor Ort sein und die Veranstaltung begleiten. Für den ETV rückt Beachvolley United nach und komplettiert das Teilnehmerfeld. Der Club geht mit Kim Huber, Jonas Kaminski, Daniel Kirchner und Valentin Schneckenburger an den Start und erhält damit die Chance, bei der Premiere der Deutschen Club-Meisterschaft um den Titel mitzuspielen. Auch bei den weiteren Clubs gibt es personelle Veränderungen. Bei Eintracht Spontent gehören nun Luis Kubo und Niklas Held zum Aufgebot und ersetzen Philipp Huster und Sven Winter. Der 1. Beachclub Kiel tritt mit Manuel Hams und Bo Hansen anstelle von Momme Lorenz und Tilo Rietschel an. Die Hauptstadt Beacher e.V. gehen hingegen in unveränderter Besetzung mit Tristan Fröbel, Eric Stadie-Seeber, Mio Wüst und Tammo Wüst an den Start. Premiere der German Beach Club Finals ausverkauft Trotz der Anpassungen verspricht die Premiere der German Beach Club Finals im Rahmen von ?Die Finals? hochklassigen Beach-Volleyball und spannende Club-Duelle. Das besondere Wettkampfformat mit zwei 2 vs. 2 Partien und einem möglichen entscheidenden Golden Set im 4 vs. 4 stellt den Teamgedanken in den Mittelpunkt und macht den Wettbewerb einzigartig. Gespielt wird auf dem Opernplatz im Herzen Hannovers ? vor ausverkauften Rängen. Die Fans können sich auf vier Tage Beach-Volleyball in außergewöhnlicher Kulisse und eine stimmungsvolle Premiere der Deutschen Club-Meisterschaft freuen. Aktualisierte Teams im Überblick Eintracht Spontent Paul Henning ? Lukas Pfretzschner ? Luis Kubo ? Niklas Held 1. Beachclub Kiel e.V. Hennes Nissen ? Milan Sievers ? Manuel Hams ? Bo Hansen Hauptstadt Beacher e.V. Tristan Fröbel ? Eric Stadie-Seeber ? Mio Wüst ? Tammo Wüst Beachvolley United Kim Huber ? Jonas Kaminski ? Daniel Kirchner ? Valentin Schneckenburger
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09.07.26
Sitzvolleyball Weltmeisterschaft: Deutsche Teams starten mit klaren Zielen in China
Sitzvolleyball Weltmeisterschaft: Deutsche Teams starten mit klaren Zielen in China Mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber viel Zuversicht starten die deutschen Sitzvolleyball-Nationalmannschaften in die Weltmeisterschaft vom 10. bis 17. Juli in Hangzhou (China). Insgesamt kämpfen jeweils 16 Männer- und Frauen-Teams um die Medaillen. Während die deutschen Männer erneut den Sprung unter die Top Vier schaffen wollen, sehen die Frauen die WM als Standortbestimmung auf dem Weg zur Europameisterschaft 2027. Die deutsche Männer-Nationalmannschaft blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Nach Platz vier bei den Paralympics 2024 in Paris musste das Team einen großen personellen Umbruch verarbeiten. Gleich mehrere langjährige Leistungsträger beendeten ihre Karriere, dafür rückten junge Spieler nach. ?Wir haben das Team verjüngt und das hat sehr gut funktioniert?, sagt Bundestrainer Christoph Herzog. Bereits bei der EM 2025 zahlte sich dieser Schritt aus: Mit der neu formierten Mannschaft gewann Deutschland die Silbermedaille. ?Wir sind zu einer Einheit zusammengewachsen?, so Herzog. Die Vorbereitung auf die WM verlief entsprechend intensiv. Seit Jahresbeginn wurde das Trainingspensum erhöht, hinzu kamen Lehrgänge und Turniere in Japan, den USA sowie zuletzt in den Niederlanden. ?Wir kommen mit Selbstvertrauen zur WM, weil die Grundstimmung in der Mannschaft gerade grandios ist?, meint Herzog. Sein Team profitiere von einer großen Breite im Kader. ?Wir haben nicht mehr nur eine feste erste Sechs und wir können die Rollen im Spiel individueller verteilen als früher. Die Mischung aus Jung und Alt funktioniert hervorragend.? In der Vorrunde treffen die deutschen Männer auf Gastgeber China, Thailand und Kanada. ?Unser Ziel ist es, die Gruppe zu gewinnen?, sagt Herzog. Damit würde Deutschland einem schwierigen Achtelfinalgegner aus dem Weg gehen. Im Viertelfinale würde dann vermutlich Brasilien oder Kasachstan warten. ?Wir wollen unter die besten Vier. Das muss unser Anspruch sein?, so Herzog. Als Topfavoriten auf den Titel sieht er Bosnien-Herzegowina, den Iran und Brasilien. Kurz vor dem Turnierstart verlief allerdings nicht alles nach Plan. Die ursprünglich für Dienstag geplante Anreise verzögerte sich um einen Tag, weil der Flug von Peking nach Hangzhou gestrichen wurde. Sportlich ließen sich die Männer davon nicht aus der Ruhe bringen:  Nach knappen Niederlagen in den Testspielen gegen Bosnien und den Iran folgte ein souveräner 3:0-Erfolg gegen den Irak. ?Wir haben uns gut eingespielt. Das Turnier kann beginnen?, sagt Herzog. Frauen: Schwere Vorrunde, aber großes Vertrauen in die Mannschaft Für die Frauen ist die Ausgangslage etwas komplizierter. Cheftrainer Norman Thomas muss auf drei Stammspielerinnen verzichten, die verletzungs- beziehungsweise schwangerschaftsbedingt fehlen. Gleichzeitig kehrten zwei Spielerinnen nach längerer Pause in den Kader zurück. Dennoch blickt er optimistisch auf das Turnier: ?Die Stimmung ist super. Wir gehen realistisch an die Aufgabe heran, aber wir wollen unser Bestes geben und uns so teuer wie möglich verkaufen.? Nach der knapp verpassten Qualifikation für die Paralympics 2024 und einem enttäuschenden fünften Platz bei der EM 2025 arbeitete die Mannschaft konzentriert an ihrer Weiterentwicklung. Gute Leistungen bei der Golden Nations League und internationalen Turnieren haben dem Team neues Selbstvertrauen gegeben. ?Wir sind enger zusammengewachsen. Es spielt jetzt keine Rolle mehr, wer fehlt. Die Spielerinnen, die hier sind, müssen ihre Leistung bringen?, so Thomas. Die Aufgabe könnte allerdings schwieriger kaum sein: Deutschland trifft in der Vorrunde auf die Ukraine, die Niederlande und Topfavorit USA. ?Das ist die stärkste Gruppe des Turniers?, sagt Thomas. Ziel sei dennoch ein Platz unter den besten Acht der Welt. ?Das ist möglich, aber dafür müssen wirklich alle an ihre Leistungsgrenze gehen. Wir können uns keine Ausfälle leisten.? Die Stärke des deutschen Teams sieht er vor allem in ihrer Ausgeglichenheit: ?Wir haben keine Spielerin, die alles allein entscheidet. Jede kennt ihre Aufgabe und muss ihren Teil beitragen.? Für ihn gehören die USA, Brasilien und Gastgeber China zu den Anwärterinnen auf den Titel. Zum WM-Auftakt treffen die deutschen Frauen am Freitag um 4 Uhr deutscher Zeit auf die Ukraine. Die Männer folgen um 9.30 Uhr deutscher Zeit mit ihrem ersten Gruppenspiel gegen Kanada. Weitere Informationen, den Spielplan und Ergebnisse gibt es auf der Veranstaltungs-Webseite. Der Kader der Männer für die WM in Hangzhou: Bahaulddin Al-Dayyeni (31 / Berlin / SCC Berlin), Stefan Hähnlein (36 / Köln / TSV Bayer 04 Leverkusen), Karl Kruber (16 / Hürth / TSV Bayer 04 Leverkusen), Tim Linke (23 / Berlin / SCC Berlin), Torben Schiewe (41 / Nienhagen / TV Güls), Lukas Schiwy (31 / Pulheim / TSV Bayer 04 Leverkusen), Florian Singer (28 / Fördergersdorf / Dresdener SC 1898), Mathis Tigler (30 / Bochum / TSV Bayer 04 Leverkusen), Tatang Francis Tonleu (49 / Andernach / BSG Emmelshausen), Martin Vogel (54 / Esslingen / TG Nürtingen), Sebastian Vollmer (40 / Magdeburg / HSV Medizin Magdeburg), Tom Jons Wannemacher (22 / Grimma / LBRS e.V.), Heiko Wiesenthal (51 / Koblenz / TV Güls) Spielplan der Herren (deutsche Zeit): 10.07.2026: 09:30 Deutschland vs. Kanada 11.07.2026: 12:30 China vs. Deutschland 12.07.2026: 13:00 Deutschland vs. Thailand Der Kader der Frauen für die WM in Hangzhou: Astrid Höfte (47 / Leverkusen / TSV Bayer 04 Leverkusen), Julia Mahr (36 / Esslingen / SV 1845 Esslingen), Marlies Dreblow (64 / Potsdam / SC Potsdam), Thyrza Kiewik (29 / Darmstadt / Anpfiff Hoffenheim e.V.), Tanja Leistner (35 / Bad Dürrenberg / LBRS e.V.), Michelle Schiffler (43 / Radebeul / LBRS e.V.), Sonja Scholten (38 / Köln / TSV Bayer 04 Leverkusen), Lena Talabudzinow (25 / Leipzig / LBRS e.V.), Maria Tietze (37 / Moers / TSV Bayer 04 Leverkusen), Sonja Wilkens (51 / Bremen / BTS Neustadt e.V.) Spielplan der Frauen (deutsche Zeit): 10.07.2026: 04:00 Deutschland vs. Ukraine 11.07.2026: 05:30 USA vs. Deutschland 12.07.2026: 09:00 Deutschland vs. Niederlande Text: Monja Nagel / DBS
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09.07.26
Hochklassiges Teilnehmerfeld beim zweiten GBT-Stopp in München
Hochklassiges Teilnehmerfeld beim zweiten GBT-Stopp in München Nach dem stimmungsvollen Auftakt in der vergangenen Woche geht es direkt mit dem nächsten Turnier der German Beach-Tour im Münchner Olympiapark weiter. Der insgesamt sechste Tourstopp der Saison wartet mit einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld auf: Neben den deutschen Top-Duos sind vier internationale Teams am Start. Los geht es am Donnerstag (9. Juli) mit der Qualifikation. Bei den Männern wird das Teilnehmerfeld von Berger/Hammarberg angeführt. Die Österreicher, die bei Elite-Turnieren der Beach Pro Tour regelmäßig im Viertelfinale stehen, starten mit einer Wildcard ins Turnier und gehören damit zu den absoluten Top-Favoriten auf den Titel. Starke Konkurrenz bekommen sie von den deutschen Nationalteams Henning/Pfretzschner, die bereits zwei GBT-Turniere in dieser Saison gewinnen konnten und kürzlich beim Challenge-Turnier in Alanya triumphierten, sowie Huster/Winter. Auch die Finalisten der Vorwoche und Sieger von Berlin 2 Lorenz/Rietschel wollen um den Sieg mitspielen. Gespannt darf man zudem auf das Interimsduo Sagstetter/Sowa sowie das neue Team Just/Pieper sein. Und auch die Qualifikation am Donnerstag verspricht bereits hochklassige Partien. Denn mit Fröbel/Wüst, Sievers/Stadie-Seeber, Huber/Schneckenburger sowie dem Interimsteam Henrichs/Kühlborn starten gleich mehrere Teams, die in dieser Saison bereits ein GBT-Halbfinale erreicht haben. Zudem wollen die Franzosen Chouikh/Genevieve-Gardoque, die im vergangenen Jahr das Elite-Turnier in Itapema gewannen, ihre Klasse unter Beweis stellen und ins Hauptfeld einziehen. Auch das Frauen-Teilnehmerfeld ist so stark besetzt wie selten. Ittlinger/van de Velde feiern ihre Premiere und gehen an Position eins gesetzt ins Turnier. Sandra Ittlinger hatte sich vor wenigen Wochen von ihrer Partnerin Anna Grüne getrennt, um wieder mit Kim van de Velde zusammenzuspielen. Die Vize-Europameisterin von 2020 hat nach der Geburt ihres zweiten Kindes ein beeindruckendes Comeback hingelegt und in dieser Saison bereits zwei GBT-Turniere mit unterschiedlichen Partnerinnen gewonnen. Das deutsche Top-Team bekommt starke Konkurrenz von den international erfahrenen Klinger-Schwestern aus Österreich, die ebenfalls eine Wildcard fürs Hauptfeld erhalten haben. Nationalspielerin Anna Grüne und ihre neue Partnerin Janne Uhl wollen nach dem Finaleinzug in der vergangenen Woche ebenfalls wieder oben mitmischen. Auch Christ/Neuß, Beutel/Schürholz und das Interimsteam Behlen/Paul sind nicht zu unterschätzen. Wie stark das Turnier besetzt ist, zeigt ein Blick auf die Qualifikation: Neben dem litauischen Wildcard-Team Dumbauskaite/Grudzinskaite kämpfen auch die GBT-Siegerinnen von Düsseldorf 2, Barber/Gernert, sowie Maidhof/Schwarz, die ein Halbfinale und zwei Viertelfinale auf der GBT vorzuweisen haben, um den Hauptfeldeinzug. Los geht es am Donnerstag (9. Juli) um 13.30 Uhr mit der Qualifikation im Single-Elimination-Format. Die Hauptfeldspiele beginnen am Freitag (10. Juli) um 12 Uhr und werden im Double-Elimination-Format ausgetragen. Am Sonntag (12. Juli) werden ab 15.30 Uhr die Siegerinnen des ersten Münchner Tourstopps ermittelt. Das Finale der Männer folgt um 16.30 Uhr. Das Turnier ist ausverkauft. Alle, die kein Ticket mehr bekommen haben, können sämtliche Spiele kostenlos im Livestream auf dem Twitch-Kanal von Spontent verfolgen. Eine Übersicht der zugelassenen Teams sowie den Spielplan gibt es im DVV Beach-Portal.
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08.07.26
DVV-Frauen starten mit Sieg in die dritte VNL-Woche
DVV-Frauen starten mit Sieg in die dritte VNL-Woche Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die dritte und letzte Woche der Volleyball Nations League (VNL) gestartet. Gegen Tschechien setzte sich das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli nach einem holprigen Beginn verdient mit 3:1 (22:25, 25:15, 25:22, 25:17) durch. Nach einem fehlerbehafteten ersten Satz steigerte sich die DVV-Auswahl im weiteren Spielverlauf deutlich. Vor allem mit druckvolleren Aufschlägen, einer starken Blockarbeit und mehr Konsequenz im Angriff übernahm Deutschland zunehmend die Kontrolle und drehte die Partie verdient. Trotz einer Schwächephase im dritten Durchgang behielt das Team die Nerven und brachte den Sieg anschließend souverän nach Hause. Beste Scorerin war Leana Grozer mit 18 Punkten, gefolgt von Emilia Weske (16) und Lina Alsmeier (14). Insgesamt verbuchte die DVV-Auswahl zehn Blocks und fünf Asse, leistete sich mit 23 Eigenfehlern allerdings weiterhin zu viele einfache Fehler. Mit dem insgesamt vierten Erfolg in der Volleyball Nations League liegt Deutschland nun auf Rang zehn und wahrt damit die Chance auf die Teilnahme am Final Eight. Leana Grozer sagte nach dem Spiel: ?Dass wir den ersten Satz verloren haben, war für uns kein Schock. Wir wussten, dass Tschechien eine starke Mannschaft mit einer guten Block-Abwehr ist. Im ersten Satz haben wir einfach zu viele Fehler gemacht. Uns war klar, dass wir das ändern und vor allem im Aufschlag mehr Druck entwickeln mussten. Das hat anschließend gut funktioniert und war ein wichtiger Schlüssel. Gegen ihre starke Block-Abwehr mussten wir geduldig bleiben. Jetzt ist weiterhin alles möglich. Wir müssen weiter kämpfen und vor allem von Beginn an besser spielen als heute. Wir glauben nach wie vor daran, dass wir die Finals erreichen können.? Spielbericht Bregoli schickte Sarah Straube, Emilia Weske, Lina Alsmeier, Leana Grozer, Camilla Weitzel, Anastasia Cekulaev und Annie Cesar aufs Feld. Nach einem Fehler von Cekulaev und einem Block gegen sie nahm Bregoli beim 3:6 bereits seine erste Auszeit. Grozer verkürzte mit einem Block und Angriffspunkt wieder auf 8:9. Doch wie schon in den Wochen zuvor verteidigten die Deutschen zwar gut, ließen aber dann im Gegenangriff zu viele Chancen liegen ? im Gegensatz zu den Tschechinnen, die den Vorsprung wieder ausbauten (10:14). Weske und Alsmeier verkürzten auf 14:16, doch nach zwei Angriffsfehlern von Grozer lagen die DVV-Frauen wieder mit 14:19 zurück. Bregoli brachte Lena Kindermann, Hannah Kohn und Pia Timmer. Cekulaev und Weitzel packten zwar nochmal im Block zu (21:23), doch die Tschechinnen brachten den Satz souverän nach Hause. Mit entscheidend in dem Satz: Deutschland unterliefen 9 Fehler, Tschechien nur ein einziger. In den zweiten Durchgang starteten die Deutschen deutlich konzentrierter und druckvoller. Alsmeier punktete im Block und Angriff (3:0), ebenso wie Weske (9:3). Mit zwei weiteren Blocks von Cekulaev erhöhten die DVV-Frauen auf 12:5. Grozer servierte ein Ass zum 14:5. Die Tschechinnen fanden keine Lösungen mehr. Weitzel punktete erst im Angriff, dann im Aufschlag, sodass Deutschland auf 21:9 davonzog. Die eingewechselte Kindermann sorgte mit einem weiteren Block für elf Satzbälle. Zwei wehrten die Tschechinnen noch ab, dann verwandelte Kindermann mit einem Tip zum Satzausgleich. Die Deutschen hielten auch in Durchgang drei den Druck hoch und erspielten sich mit einem Ass von Grozer die erste Führung (5:3). Die 19-Jährige punktete auch im Angriff (10:7). Nach einem guten Aufschlag von Weske passt Cekulaev am Netz auf (12:8). Doch dann verloren die Deutschen plötzlich völlig den Faden und die Tschechinnen gingen mit sechs Punkten in Folge in Führung (14:15). Die eingewechselte Kindermann durchbrach schließlich den Lauf der Tschechinnen. Die DVV-Frauen verfielen wieder in alte Muster und ließen Chancen liegen (17:19). Die eingewechselte Monique Strubbe verkürzte auf 20:21. Erneut war der Angriff nicht konsequent genug, doch Alsmeier gelang mit einem Block der 22:22-Ausgleich. Nach zwei Fehlern der Tschechinnen hatten die Deutschen zwei Satzbälle. Direkt den ersten verwandelte Strubbe mit einem Ass. Im vierten Durchgang ließen die DVV-Frauen nichts mehr anbrennen. Mit starken Aufschlägen von Alsmeier und Weitzel setzten sie die Tschechinnen unter Druck, Weske, und Grozer punkteten verlässlich im Angriff. So lagen die Deutschen schnell mit 10:3 in Führung und hielten diesen kontinuierlich mit Punkten von Grozer, Weske, Weitzel und Strubbe. Nach einem starken Aufschlag von der eingewechselten Kohn passte Strubbe am Netz auf (19:12). Mit einem Block gegen Alsmeier verkürzten die Tschechinnen auf 20:15, doch die DVV-Auswahl spielte den Vorsprung souverän runter. Nach einem langen Ballwechsel mit guten Abwehraktionen sorgte Alsmeier für acht Matchbälle. Den zweiten nutzten die Deutschen, als die Annahme direkt rüber flog und die Tschechinnen nicht aufpassten. Spielplan VNL Woche 3 Mittwoch, 8. Juli, 16:30 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Tschechien 3:1 (22:25, 25:15, 25:22, 25:17) Freitag, 10. Juli, 20 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Niederlande ZDF Livestream Samstag, 11. Juli, 20 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Serbien ZDF Livestream Sonntag, 12. Juli, 16:30 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Bulgarien ZDF Livestream
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08.07.26
U18 Beach-WM: Reformat/Otte und Hüper/Wüst sind Weltmeister
U18 Beach-WM: Reformat/Otte und Hüper/Wüst sind Weltmeister Die Beachvolleyball-Saison des deutschen Nachwuchses erreicht ihren ersten Höhepunkt: Vom 8. bis 12. Juli kämpfen bei der FIVB U18 Beach Volleyball Weltmeisterschaft in Den Haag (Niederlande) die besten Nachwuchsteams der Welt um die Medaillen. Insgesamt gehen vier deutsche Duos an den Start. Anna-Chiara Reformat/Sandra Otte sowie Ben Bockfeld/Hendrik Faber sind direkt für das Hauptfeld qualifiziert, Zoe Neboh/Edda Schulz und Lasse Hüper/Filo Wüst kämpfen zunächst in der Qualifikation um den Einzug in die Gruppenphase. Event-Seite Turnierkategorie: U18 Beach-Volleyball Weltmeisterschaft Wann: 8. - 12. Juli 2026 Wo: Den Haag, Niederlande Livestream: Youtube Beachvolleyball World +++ Sonntag, 12. Juli 2026 +++ Finale Reformat/Otte vs. Leticia/Kiara (BRA) 2:0 (21:19, 21:18) Hüper/Wüst vs. Edgar/Turner (AUS) 2:0 (21:17, 21:17) Halbfinale Reformat/Otte vs. Qi S.Y./Zhuang Ming (CHN) 2:1 (21:16, 15:21, 15:8) Hüper/Wüst vs. Bezu/Hypolyte (FRA) 2:1 (16:21, 21:15, 15:7) +++ Samstag, 11. Juli 2026 +++ Viertelfinale Reformat/Otte vs. Castillo/Adams (USA) 2:0 (21:16, 21:10) Hüper/Wüst vs. Bockfeld/Faber 2:0 (21:13, 21:17) Round of 16 Reformat/Otte vs. van Osch/Grooters (NED) 2:0 (21:17, 21:17) Hüper/Wüst vs. Koller/Bigler (SUI) 2:0 (21:19, 21:19) Bockfeld/Faber vs. Mortensen/Phillips (USA) 2:1 (17:21, 21:17, 15:11) +++ Freitag, 10. Juli 2026 - Gruppenphase +++ Hüper/Wüst vs. Bojang/Bah (GMB) 2:0 (21:6, 21:18) Bockfeld/Faber vs. Greenidge/Ashby (BGI) 2:0 (21:9, 21:14) Reformat/Otte vs. Martinez/Clara (PAR) 2:0 (21:13, 21:14) Hüper/Wüst vs. Byadi/El Biary (MAR) 2:0 (21:0, 21:0 - nicht angetreten) Bockfeld/Faber vs. Kulwisit/Ritthikon (THA) 2:1 (11:21, 21:16, 15:9) Mit jeweils drei Siegen ziehen alle drei deutschen Teams als Gruppensieger direkt in die Round of 16 ein. +++Donnerstag, 9. Juli 2026 - Gruppenphase +++ Reformat/Otte vs. Yener/Alisa Solak (TUR) 2:0 (21:7, 21:9) Hüper/Wüst vs. Gaviria/Rodriguez (COL) 2:0 (21:13, 21:17) Bockfeld/Faber vs. Barham/Satiu (NZL) 2:1 (21:17, 23:25, 16:14) Reformat/Otte vs. Rendon/Medina (SLV) 2:0 (21:9, 21:9) +++ Mittwoch, 8. Juli 2026 - Qualifikation +++ Hüper/Wüst vs. Alisauskas/Gumbelevicius (LTU) 2:1 (18:21, 21:15, 15:10) Hüper/Wüst vs. Hohenauer/Krainer (AUT) 2:0 (21:14, 21:16) Hüper/Wüst vs. Al Breiki/M. Khalfan (OMN) 2:0 (21:8, 21:6) Neboh/Schulz vs. Krane/Straumstoyl (NOR) 1:2 (21:19, 16:21, 10:15) Mehr als 130 Teams aus 61 Nationen sind im Sportcampus Zuiderpark vertreten. Nach der Qualifikation am Mittwoch starten am Donnerstag die Gruppenspiele. Die jeweiligen Gruppensieger ziehen direkt ins Achtelfinale ein, die Zweit- und Drittplatzierten kämpfen zuvor in einer Zwischenrunde um den Einzug in die K.o.-Phase. Bei den Mädchen ruhen die deutschen Hoffnungen auf Anna-Chiara Reformat und Sandra Otte, die direkt im Hauptfeld starten. Reformat sammelte bereits internationale Erfolge, gewann 2024 EM-Bronze und 2025 EM-Silber in der U18-Altersklasse und erreichte bei der letztjährigen U18-Weltmeisterschaft das Viertelfinale. Zoe Neboh und Edda Schulz kämpfen zunächst in der Qualifikation um den Einzug ins Hauptfeld. ?Anna und Sandra gehören zu den stärksten Spielerinnen ihres Jahrgangs ? nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Deshalb ist unser Ziel klar: Wir wollen um die Medaillen mitspielen?, sagt Bundestrainer Manuel Rieke. Gemeinsam mit den weiteren deutschen Teams wurden die vergangenen Tage genutzt, um sich an die windigen Bedingungen in Den Haag zu gewöhnen und sich mit internationalen Trainingspartnern auf das Turnier vorzubereiten. ?Die Bedingungen sind anspruchsvoll, aber wir konnten uns mit gemeinsamen Einheiten unter anderem mit Österreich und Belgien gut darauf einstellen.? Auch bei den Jungs blickt das Trainerteam optimistisch auf die Weltmeisterschaft. Ben Bockfeld und Hendrik Faber sicherten sich ihren Startplatz bei den nationalen Trials und bereiteten sich in den vergangenen Wochen mit intensiven Lehrgängen in Berlin und München gezielt auf den Saisonhöhepunkt vor. Mit Lasse Hüper und dem U18-Vizeweltmeister des Vorjahres, Filo Wüst, steht zudem ein weiteres deutsches Duo in der Qualifikation. ?Für viele Spieler ist es das erste große internationale Event dieser Größenordnung. Entscheidend wird sein, dass sie ihre Leistung trotz der besonderen Atmosphäre auf den Platz bringen?, sagt Bundeststützpunkttrainer Christian Schumann. ?Im U18-Bereich ist das Teilnehmerfeld immer schwer einzuschätzen, weil viele Nationen in dieser Altersklasse erstmals aufeinandertreffen. Unser Ziel ist eine Platzierung unter den Top fünf. Aber auch ein einstelliger Tabellenplatz wäre ein gutes Ergebnis und eine Belohnung für die intensive Vorbereitung der Jungs.? Deutsche Teams: Hauptfeld Anna-Chiara Reformat (VC Olympia Berlin) / Sandra Otte (TV Lenggries) Ben Bockfeld (TSV Herrsching) / Hendrik Faber (Beachvolley United) Qualifikation Zoe Neboh (TV Rottenburg) / Edda Schulz (SC Potsdam) Lasse Hüper (Kieler TV) / Filo Wüst (1. BVC Berlin) Zeitplan: Mittwoch, 8.7.2026: Qualifikation Donnerstag, 9.7.2026: Gruppenphase Freitag, 10.7.2026: Gruppenphase Samstag, 11.7.2026: Round of 24, Achtelfinale, Viertelfinale Sonntag, 12.7.2026: Halbfinale und Finale
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07.07.26
Teamrochaden bei den Frauen-Duos: Lippmann/Paul und Bock/Kunst bilden neue DVV-Teams
Teamrochaden bei den Frauen-Duos: Lippmann/Paul und Bock/Kunst bilden neue DVV-Teams Linda Bock und Louisa Lippmann beenden ihre gemeinsame Zeit als Beach-Volleyball-Duo und gehen künftig getrennte Wege. Louisa Lippmann bildet ab sofort mit Melanie Paul ein neues Team, während deren ehemalige Partnerin Lea Kunst zukünftig mit Linda Bock aufschlagen wird. Das Nationalteam Bock/Lippmann blickt auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit zurück. Höhepunkt der anderthalbjährigen Partnerschaft war der erste internationale Turniersieg beider Athletinnen beim Challenge-Turnier in Baden 2025. Darüber hinaus etablierte sich das Duo auf nationaler und internationaler Ebene und sammelte wichtige Erfahrungen auf dem Weg in die Weltspitze. In der laufenden Saison blieb die erhoffte sportliche Entwicklung jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Gemeinsam mit dem Trainerteam fiel daher die Entscheidung, getrennte Wege zu gehen. ?Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Linda und ich gehen im Guten auseinander und ich bin dankbar für die gemeinsame Zeit. Uns verbinden eine großartige gemeinsame Zeit und unsere erste internationale Goldmedaille in Baden ? das bleibt unvergesslich. Für mich war jetzt aber der Zeitpunkt gekommen, eine sportliche Entscheidung mit Blick auf mein großes Ziel Olympia 2028 zu treffen?, sagt Louisa Lippmann. Linda Bock erklärt: ?Natürlich ist es schade, dass unsere gemeinsame Zeit endet. Louisa hat mir den Einstieg in den Beach-Volleyball enorm erleichtert und wir haben viele besondere Momente erlebt. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung und darauf, gemeinsam mit Lea den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen.? Durch die Trennung von Bock/Lippmann beenden auch Melanie Paul und Lea Kunst ihre Zusammenarbeit. Das Duo spielte seit 2024 zusammen und verbuchte unter anderem vier Turniersiege auf der German Beach Tour, einen dritten Platz auf der Beach Pro Tour und Rang neun bei der Weltmeisterschaft. ?Ich bin Lea für die gemeinsame Zeit sehr dankbar. Wir haben viele schöne Momente erlebt und ich konnte sowohl von als auch mit ihr viel lernen. Diese Erfahrungen und unsere gemeinsame Zeit werden für mich immer einen besonderen Stellenwert haben?, sagt Melanie Paul, die nun mit Vorfreude auf ihr neues Team blickt: ?Louisa hat sich in kurzer Zeit beeindruckend im Beach-Volleyball entwickelt. Mich reizt diese gemeinsame Herausforderung. Wir wollen uns als Team Schritt für Schritt entwickeln und uns mit den besten Mannschaften der Welt messen.? Auch Louisa Lippmann freut sich auf die Zusammenarbeit mit der 25-Jährigen. ?Sie bringt viel Erfahrung und Qualität mit. Wir verfolgen dieselben Ziele und wollen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln. Unser großes gemeinsames Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles?, so Lippmann. Chef-Bundestrainer Paul Becker sieht großes Potenzial in der neuen Konstellation: ?Louisa und Melanie ergänzen sich mit ihren Qualitäten sehr gut. Beide verfolgen ambitionierte Ziele und bringen die Voraussetzungen mit, um sich dauerhaft in der Weltspitze zu etablieren.? Parallel entsteht mit Linda Bock und Lea Kunst ein weiteres neues Team, das in diesem Jahr zusammen national und international angreifen wird. ?Das ist eine optimale Lösung bis zur Deutschen Meisterschaft, wie es danach weiter geht, sehen wir dann. Wir nehmen jedes Turnier mit, das wir können?, sagt Linda Bock. Beide Teams bereiten sich in den kommenden Wochen auf die anstehenden internationalen Turniere vor. Ein erster Höhepunkt soll die Europameisterschaft im August in Polen werden, ehe die Deutschen Meisterschaften in Dortmund folgen.
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