| 23.04.25 | Dresdner SC | SSC Palmberg Schwerin | 0:3 (21:25,20:25,15:25) |
| 26.04.25 | SSC Palmberg Schwerin | Dresdner SC | 3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11) |
| 01.05.25 | SVG Lüneburg | BERLIN RECYCLING Volleys | 1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25) |
| 03.05.25 | BERLIN RECYCLING Volleys | SVG Lüneburg | 3:0 (25:12,25:23,25:21) |
09.06.26
U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
Mit einem starken zweiten Platz bei den Männern und mehreren weiteren Top-Platzierungen ist das U20-WEVZA-Turnier auf dem Stuttgarter Schlossplatz erfolgreich zu Ende gegangen. Aus Sicht des Deutschen Volleyball-Verbandes bleibt neben den sportlichen Leistungen vor allem die hervorragende Organisation des internationalen Nachwuchsevents in Erinnerung.
Der DVV bedankt sich ausdrücklich beim Olympiastützpunkt Stuttgart sowie beim Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW), die gemeinsam für optimale Bedingungen sorgten. Vor der beeindruckenden Kulisse des Schlossplatzes wurde der Beach-Volleyball-Nachwuchs drei Tage lang mitten in der Stuttgarter Innenstadt präsentiert und zog zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an.
?Das war für ein WEVZA-Turnier außergewöhnlich gut organisiert. Es war eines der besten Turniere dieser Art, das ich in den vergangenen Jahren erlebt habe. Die Atmosphäre auf dem Schlossplatz, die Bedingungen für die Teams und das Engagement aller Beteiligten waren herausragend?, sagt Paul Becker, Chef-Bundestrainer Beach-Volleyball. ?Unser großer Dank gilt dem Olympiastützpunkt Stuttgart und dem VLW. Solche Veranstaltungen sind für die Entwicklung unserer Nachwuchsathletinnen und -athleten enorm wertvoll.?
Sportlich sorgten Lasse Hüper und Hannes Ludwig für das beste deutsche Ergebnis. Das Duo spielte sich mit starken Leistungen bis ins Finale, wo sie sich knapp den Franzosen Louis/M'Couela in drei Sätzen geschlagen geben mussten. Bei den Frauen erreichten Sandra Otte und Annalena Richter das Halbfinale und belegten am Ende Platz vier. Nach einer knappen Niederlage gegen die späteren Silbermedaillengewinnerinnen aus der Schweiz traten sie zum Spiel um Bronze nicht mehr an. Zoe Neboh und Edda Schulz belegten Rang fünf. Sophia Bruder und Sophia Heinrich erreichten Platz neun. Auch bei den Männern sammelten die weiteren deutschen Teams wichtige internationale Erfahrungen. Ben Bockfeld/Hendrik Faber sowie Emil Künzer/Lennart Wendt beendeten das Turnier jeweils auf Rang neun.
Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Da die Qualifikation für die U20-Europameisterschaft bereits über die europäische Rangliste gesichert war, konnte der DVV in Stuttgart bewusst auf junge Talente setzen. Viele der eingesetzten Athletinnen und Athleten gehörten nicht zum ältesten U20-Jahrgang und nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu beweisen.
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09.06.26
Ticketverkauf für Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam gestartet
Ticketverkauf für Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam gestartet
Ticketverkauf für Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam gestartet
Ab sofort können sich Volleyballfans ihre Tickets für die beiden Länderspiele der deutschen Männer-Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Potsdam sichern. Die Begegnungen am 4. und 5. September 2026 in der MBS Arena bilden die Generalprobe für die Europameisterschaft.
JETZT TICKETS SICHERN >>>
Nach dem ausverkauften Heim-Länderspiel Ende Mai in Neu-Ulm können sich die Fans nun auf zwei weitere hochklassige Auftritte der DVV-Männer vor heimischer Kulisse freuen. Auch Außenangreifer Ruben Schott blickt den Begegnungen mit großer Vorfreude entgegen: ?Länderspiele in Deutschland sind immer etwas Besonderes. Vor den eigenen Fans zu spielen, macht einfach am meisten Spaß ? gerade auch für viele Spieler, die während der Klub-Saison im Ausland unterwegs sind.?
Zudem sind die Länderspiele für den gebürtigen Berliner quasi ein Heimspiel: ?Für mich ist Potsdam praktisch direkt um die Ecke von zu Hause. Deshalb freue ich mich besonders darauf, mit der Nationalmannschaft vor Familie, Freunden und den deutschen Fans spielen zu können.?
Die beiden Partien gegen den Nachbarn aus den Niederlanden sind zugleich ein wichtiger sportlicher Gradmesser auf dem Weg zur Europameisterschaft, die vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien stattfindet. ?Für uns sind die Spiele ein sehr guter Test direkt vor der EM. Wir können sehen, welche Entwicklung wir über den Sommer gemacht haben und uns noch einmal auf hohem Niveau messen?, sagt Schott.
Tickets (ab 15,50 Euro) sind ab sofort unter dvv-laenderspiel.reservix.de erhältlich. Spielbeginn ist jeweils um 18:30 Uhr (Änderungen aufgrund von TV-Übertragungen bleiben vorbehalten).
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09.06.26
Auftakt in Ottawa: DVV-Männer starten gegen Top-Nationen in die VNL
Auftakt in Ottawa: DVV-Männer starten gegen Top-Nationen in die VNL
Auftakt in Ottawa: DVV-Männer starten gegen Top-Nationen in die VNL
Mit vier hochkarätigen Gegnern startet die deutsche Männer-Nationalmannschaft ab Donnerstag (11. Juni) in die Volleyball Nations League (VNL) 2026. In Ottawa trifft die DVV-Auswahl auf Gastgeber Kanada sowie mit Italien, den USA und Frankreich auf drei Mannschaften aus den Top fünf der Weltrangliste. Für die erste Turnierwoche hat Bundestrainer Massimo Botti nun 14 Spieler nominiert. Livestreams gibt es beim ZDF und bei volleyballworld.tv.
Nach mehreren intensiven Vorbereitungswochen in Kienbaum und dem erfolgreichen Test gegen Olympiasieger Frankreich reist die Mannschaft mit viel Motivation und Zuversicht nach Nordamerika.
Seit Mitte Mai arbeiten die DVV-Männer erstmals unter der Leitung von Bundestrainer Massimo Botti zusammen. Für den Italiener standen in den vergangenen Wochen vor allem das Kennenlernen der Mannschaft und die Entwicklung einer gemeinsamen Identität im Fokus. ?Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Die Spieler arbeiten gerne zusammen und verbringen auch außerhalb des Feldes gerne Zeit miteinander. Das ist die Grundlage, um eine Identität als Team zu entwickeln?, sagt Botti. Gleichzeitig betont der neue Bundestrainer, dass die gemeinsame Zeit bislang noch begrenzt gewesen sei: ?Wir hatten nicht viel Zeit zur Vorbereitung, aber das gilt für alle Nationalteams. Deshalb wollen wir die ersten Spiele nutzen, um unser Niveau mit den besten Mannschaften der Welt zu vergleichen und den Abstand Schritt für Schritt zu verkleinern.?
Auch Kapitän Jan Zimmermann sieht bereits positive Entwicklungen unter dem neuen Trainer. ?Massimo bringt frischen Wind mit. Ein neuer Trainer bedeutet für alle eine neue Chance und natürlich auch ein neues System. Wir sind noch in der Phase des Kennenlernens, aber die bisherigen Eindrücke sind sehr positiv. Wir fühlen uns wohl und sind mit dem Spiel in Neu-Ulm gut in den Sommer gestartet.?
Die Vorbereitung in Kienbaum stand vor allem im Zeichen der Integration des neuen Spielsystems. ?Der größte Schwerpunkt war zunächst, die Ideen des Trainers zu verstehen ? im Block, in der Abwehr, in der Blocksicherung und im Angriff?, erklärt Außenangreifer Moritz Reichert. ?Gleichzeitig versuchen wir, unsere Identität als Team aufzubauen. Im Länderspiel gegen Frankreich hat man schon gesehen, dass die Atmosphäre auf dem Feld und innerhalb der Mannschaft sehr gut war. Wenn Einsatz, Energie und die richtige Einstellung stimmen, ist das eine gute Basis für alles Weitere.?
Der 4:1-Erfolg gegen Olympiasieger Frankreich Ende Mai in Neu-Ulm sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Reichert ordnet den Sieg jedoch realistisch ein: ?Man darf das Ergebnis nicht überbewerten, aber es hat uns gezeigt, wo wir aktuell stehen und was bereits gut funktioniert. Vor allem gibt es uns ein positives Gefühl für die erste VNL-Woche.?
In Ottawa wartet direkt zum Auftakt ein anspruchsvolles Programm. Neben Gastgeber Kanada trifft Deutschland auf drei Mannschaften aus den Top fünf der Weltrangliste. Für Zimmermann ist die Richtung dennoch klar: ?Unsere Ansprüche sind hoch. Wir wollen wieder einen Schritt nach vorne machen, an den Top Ten der Welt dranbleiben und unserem Traum von Olympia näherkommen. Die erste Woche wird extrem anspruchsvoll, aber wir sind optimistisch nach Ottawa gereist.?
Spielplan VNL Woche 1
Kompletter VNL-Spielplan
Kader VNL Woche 1
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08.06.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 24: 8. - 14. Juni 2026
DVV-MÄNNER: VOLLEYBALL NATIONS LEAGUE
Die DVV-Männer starten am Donnerstag in die Volleyball Nations League. In Ottawa trifft das Team von Massimo Botti auf den Gastgeber Kanada (Donnerstag, 1:30 Uhr dt. Zeit), Italien (Donnerstag 22 Uhr dt. Zeit), USA (Freitag, 22 Uhr dt. Zeit) und Frankreich (Sonntag, 17 Uhr dt. Zeit). Das ZDF überträgt die Spiele gegen Italien, die USA und Frankreich im kostenfreien Livestream. Die Partie gegen Kanada läuft bei volleyballworld.tv.
GERMAN BEACH TOUR IN BERLIN
Das vierte Turnier der German Beach Tour startet ab Donnerstag (Qualifiaktion) erneut in Berlin. Die Hauptfeldspiele beginnen am Freitag. Die Finalspiele sind für Sonntag 15.30 Uhr (Frauen) und 16.30 Uhr (Männer) geplant. Mit dabei ist u.a. das Nationalteam Grüne/Ittlinger. Livestreams gibt es bei spontent auf twitch.
BEACH PRO TOUR CHALLENGE ALANYA
Zehn deutsche Teams sind beim Challenge-Turnier in der Türkei gemeldet, u.a. die Nationalteams Bock/Lippmann, Huster/Winter, Henning/Pfetzschner und Just/Wüst. Am Mittwoch startet die Qualifikation. Livestreams auf Youtube.
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08.06.26
EM-Titel für deutsche Seniorinnen 56+
EM-Titel für deutsche Seniorinnen 56+
EM-Titel für deutsche Seniorinnen 56+
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
GOLD:
Team Germany 45+ (Männer-Altersklasse 45-55 / MVP: Björn Andrae)
Team Germany 65+ (Männer-Altersklasse 65 u.älter / MVP: Jörg Hinsken)
Team Germany 40+ (Frauen-Altersklasse 34-47 / MVP: Kathleen Weiss, Susanne Maier)
Team Germany 50+ (Frauen-Altersklasse 48-55)
Team Germany 56+ (Frauen-Altersklasse 56 u. älter / MVP: Sandra Gransberger)
Beach-Volleyball-Team Julia Kopf / Romy Richter (Frauen-Altersklasse 34-39 / MVP: Julia Kopf)
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 40-49)
SILBER:
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 34-39)
BRONZE:
Beach-Volleyball-Team Ralf Jeder/ Uwe Schönauer (Männer-Altersklasse 60 u. älter)
Frauen 56+
Durch eine konsequent gute Leistung gelang der Mannschaft von Coach Almut Kemperdick-Neumaier ein ungefährdeter souveräner Turniersieg. Im Turniermodus wurde jeweils eine Hin- und Rückrunde gespielt. Die gegnerischen Teams konnten dabei deutlich mit jeweils 2:0 geschlagen werden. So war es auch möglich, alle Spielerinnen einzusetzen. Auch im Endspiel am Abschlusstag konnte erneut wieder das Team aus Mexiko ohne Satzverlust besiegt werden.
Bei der anschließenden Siegerehrung konnte dann endlich der Pokal für den ersten Platz entgegengenommen werden. Daneben wurde auch Sandra Gransberger mit dem MVP-Pokal ausgezeichnet. Dies waren tolle Erfolge für die gesamte Mannschaft und Grund genug, bei der Abschlussparty ausgiebig zu feiern.
Für Deutschland spielten: Regina Gödde, Sandra Gransberger, Kerstin Groscurth, Heike Hatje, Regine Hock, Pia Hoppe, Almut Kemperdick-Neumaier, Siegrid Niemczyk, Betina Schuch, Tine Wenk, Gertrud Weidling
Kapitän Regina Gödde
Coach Almut Kemperdick-Neumaier
Text: Sandra Gransberger
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08.06.26
Deutschland 65+ ohne Satzverlust Europameister - Achtungserfolg für Deutschland 70+
Deutschland 65+ ohne Satzverlust Europameister - Achtungserfolg für Deutschland 70+
Deutschland 65+ ohne Satzverlust Europameister - Achtungserfolg für Deutschland 70+
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
GOLD:
Team Germany 45+ (Männer-Altersklasse 45-55 / MVP: Björn Andrae)
Team Germany 65+ (Männer-Altersklasse 65 u.älter / MVP: Jörg Hinsken)
Team Germany 40+ (Frauen-Altersklasse 34-47 / MVP: Kathleen Weiss, Susanne Maier)
Team Germany 50+ (Frauen-Altersklasse 48-55)
Team Germany 56+ (Frauen-Altersklasse 56 u. älter / MVP: Sandra Gransberger)
Beach-Volleyball-Team Julia Kopf / Romy Richter (Frauen-Altersklasse 34-39 / MVP: Julia Kopf)
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 40-49)
SILBER:
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 34-39)
BRONZE:
Beach-Volleyball-Team Ralf Jeder/ Uwe Schönauer (Männer-Altersklasse 60 u. älter)
Männer 65+ und 70+
Was für ein großartiger Erfolg der deutschen Volleyball-Seniorennationalmannschaft 65+ bei der EM in Prag. Die Mannschaft setzte sich gegen die sehr starke Konkurrenz zunächst in der Gruppenphase mit drei hochverdienten 2:0 Siegen gegen die starken Teams aus der Slowakei (25.14, 25:14), Rumänien (25:14, 25:21) und den hohen Favoriten Polen (25:17, 25:20) durch. Im Viertelfinale konnte sich die Mannschaft weiter steigern und besiegte auch die abwehrstarken Franzosen glatt mit 2:0 (25:14, 25:13).
Da sich die Deutsche 70+ Mannschaft in der anderen Gruppe nach zwei Siegen gegen Frankreich (25:20, 25:19) und Schweden (25:8, 25:18) sowie zwei Niederlagen gegen Ukraine (15:25, 23:25) und Tschechien (23:25, 25:17, 8:15) den 2. Platz in der Gruppenphase gesichert hatte und das anschließende Viertelfinale mit ihrer besten Turnierleistung 2:0 (25:22, 25:21) gewonnen hatte, kam es nun zu dem ungeliebten direkten Aufeinandertreffen der beiden Deutschen Seniorenteams 65+ und 70+.
Vor dem Spiel war der Respekt bei der jüngeren Mannschaft gegenüber ihren älteren befreundeten Volleyballern sehr groß. Ohne große Gegenwehr endete das Aufeinandertreffen der beiden Deutschen Teams mit einem glatten 2:0 (25:10, 25:11) und dem Sieg der 65+ Mannschaft.
Im kleinen Finale kam es somit zu einem erneuten Spiel zwischen der Ukraine, die das andere Halbfinale überraschend eindeutig gegen stark aufspielende Polen mit 0:2 verloren hatte, und dem Team Deutschland 70+.
Lange Zeit konnten die älteren Volleyballer um Kapitän Uwe Schlittenhardt den Ukrainern Gegenwehr leisten. Leider fehlte an den Satzenden dann auch etwas das Glück, so dass man nach einer 0:2 (21:25, 20:25) Niederlage mit dem undankbaren 4. Platz das Turnier beenden musste, ein respektabler und schöner Erfolg in der Altersklasse 65+ bei 9 sehr starken Mannschaften.
Das Endspiel zwischen Polen 65+ und Deutschland 65+ sollte in dieser Altersklasse das beste Spiel des Turniers werden. Beide Mannschaften hatten sich in den vorangegangenen Spielen immer besser in ihren Teams eingespielt. Die deutsche Mannschaft hatte den Vorteil, dass sie gegenüber ihrem Gegner 12 nahezu gleichwertig starke Spieler in ihrem Kader hatte, der es dem Trainerfuchs Pitt Richter erlaubte, immer wieder ausgeruhte Spieler von der Bank als Verstärkung einzuwechseln.
Grundlage für die am Ende der beiden Sätze doch klaren Satzgewinne (25:17, 25:16) war die phantastische Stimmung, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld, das kluge Zuspiel des später zum MVP gewählten Zuspielers Jörg Hinsken, die bestens vom Libero Uwe Burkard organisierten Dreierriegel in der Annahme mit den Außenangreifern Dirk Henny, Andy Wichtel, Andreas Pakszies und Karl Schumann , klug gespielten Angriffsbällen über die Außenpositionen sowie oft wuchtigen Angriffsschlägen auf der Diagonalposition von Jan Böhmer oder Bernd Ruhs und den mit viel Übersicht vorgetragenen Angriffen in der Mitte von Klaus Pritzkow und Johannes-Georg Klose sowie dem mit viel Einsatz geprägtem Abwehrspiel aller Spieler und meist sehr gut gestellten Blocks der Mannschaft. Der älteste Teilnehmer der Mannschaft, Wilfried van Meegen, der in einigen Spielen zuvor seine große Klasse als Zuspieler unter Beweis gestellt hatte, gab taktisch wertvolle Tipps von außen.
?Die diesjährige Meisterschaft hat all unsere Erwartungen übertroffen?, bilanzierte freudestrahlend der Kapitän der 65+ Seniorennationalmannschaft Karl Schumann. ?Es war unglaublich, mit welcher Leidenschaft und Kampfgeist, hervorragender Stimmung auf und neben dem Feld, taktisch klug vorgetragenem Spiel die Mannschaft aufgetreten ist und dabei die Verletzung des in den ersten drei Spielen überragenden Gerd Gruschwitz ohne Leistungsabfall hinbekommen hat, der leider ab dem 4. Spiel nur noch von außen mit aufmunterten Worten oder taktischen Ratschlägen die Mannschaft unterstützen konnte.
Großen Anteil am Erfolg hat auch Trainer Pitt Richter, der Ende April im Trainingslager in Geldern die Mannschaft gut vorbereitet hatte und während der EM das taktische Konzept vorgab und beim Coaching die richtigen Entscheidungen traf.
Europameister 2026 in der AK 65+ wurden: Wilfried van Meegen, Kapitän Karl Schumann, Dirk Henny, Johannes-Georg Klose, Andreas Pakszies, Bernd Ruhs, Jörg Hinsken, Gerd Gruschwitz, Klaus Pritzkow, Andy Wichtel, Uwe Burkard, Jan Böhmer. Trainer: Pitt Richter
Für Deutschland 70+ spielten: Wolfgang Sprenger, Jochen Becker (Teammanager und Spieler), Michael Oldenburg, Roland Veit, Per Bolin, Michael Johanning, Andreas Neumann, Jens Krüger, Norbert von Auw, Tom Zimmer, Uwe Schlittenhardt (Kapitän), Pitt Richter (Trainer)
Text: Karl Schumann
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07.06.26
USA zu mächtig: DVV-Frauen beenden erste VNL-Woche mit klarer Niederlage
USA zu mächtig: DVV-Frauen beenden erste VNL-Woche mit klarer Niederlage
USA zu mächtig: DVV-Frauen beenden erste VNL-Woche mit klarer Niederlage
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen hat zum Abschluss der ersten Woche der Volleyball Nations League (VNL) eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die USA war das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli am Ende chancenlos und verlor deutlich mit 0:3 (22:25, 15:25, 12:25). Damit beenden die DVV-Frauen die erste Turnierwoche mit einem Sieg und drei Niederlagen.
Dabei startete das deutsche Team gut in die Partie und lag sogar mit 17:12 in Führung. Doch wie schon in den vergangenen Partien konnten sie ihr Niveau nicht halten und gaben den Satz noch ab ? der Knackpunkt des Spiels. Im Anschluss hatten die DVV-Frauen überhaupt keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Die Fehler häuften sich, im Angriff fanden sie keine Lösungen und vergaben zu viele Chancen. Gleichzeitig setzten die Olympiasiegerinnen von 2021 und Olympia-Silbermedaillengewinnerinnen von 2024 Deutschland mit druckvollen Aufschlägen, einer starken Blockarbeit und hoher Angriffseffizienz unter Druck. Besonders in den Sätzen zwei und drei demonstrierten die USA ihre Klasse und ließen dem deutschen Team keine Chance mehr.
Die Statistiken unterstrichen die Überlegenheit der Amerikanerinnen deutlich. Beste Punktesammlerin auf deutscher Seite war Emilia Weske mit zwölf Zählern. Camilla Weitzel steuerte acht Punkte bei. Leana Grozer musste bereits im ersten Satz angeschlagen ausgewechselt werden. Positiv aus deutscher Sicht: Mette Pfeffer feierte im zweiten Durchgang ihr Debüt in der Volleyball Nations League.
Libera Annie Cesar zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: ?Die USA sind ein sehr physisches Team und waren besonders am Block extrem präsent. Wir haben nur wenige Lösungen gefunden. Ich hatte das Gefühl, dass wir gut ins Spiel gestartet sind, aber dann den Faden verloren haben. Sie haben uns mit ihren Angriffen enorm unter Druck gesetzt.?
Auch Giulio Bregoli analysierte die Niederlage nüchtern: ?Die USA sind ein sehr starkes Team. Wir waren heute nicht in unserer besten Verfassung und haben viele Details, an denen wir arbeiten müssen. Die Amerikanerinnen haben sehr gut gespielt, aber wir haben es ihnen auch nicht schwer genug gemacht. Das liegt an uns und das müssen wir analysieren.? Das Fazit des Bundestrainers zur ersten VNL-Woche fiel ähnlich aus: ?Das erste Spiel der Woche war sehr gut, das zweite in Ordnung, danach haben wir deutlich nachgelassen. Mit den letzten beiden Partien sind wir natürlich nicht zufrieden. Gleichzeitig liegen noch viele Spiele vor uns. Wir sind eine junge Mannschaft und müssen unseren Entwicklungsprozess Tag für Tag weitergehen. Es waren harte Lektionen, aber wir machen weiter und werden gestärkt zurückkommen.?
Annie Cesar nimmt auch etwas Positives aus der ersten Woche mit: ?Es gab immer wieder Phasen, in denen wir uns gut gefühlt haben, aber wir konnten dieses Niveau nicht halten. Daraus müssen wir lernen. Im ersten Spiel gegen Kanada haben wir sehr frei und unbeschwert aufgespielt ? an dieses Gefühl müssen wir uns wieder erinnern.?
Spielbericht
Bregoli begann mit Sarah Straube, Emilia Weske, Lina Alsmeier, Leana Grozer, Monique Strubbe, Camilla Weitzel und Annie Cesar. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Vor allem Weske punktete in der Anfangsphase und brachte das deutsche Team mit einem Block erstmals mit zwei Punkten in Führung (9:7). Auch Strubbe packte im Block zu und erhöhte auf 12:8. Bregoli machte den gewohnten Doppelwechsel und brachte Hannah Kohn und Mia Kirchhoff. Eine zwischenzeitliche Fünf-Punkte-Führung (17:12) schenkten die DVV-Frauen allerdings wieder her (17:17). Romy Jatzko kam für Grozer und durchbrach die Serie der US-Amerikanerinnen, doch die Deutschen schienen den Faden verloren zu haben. Mit einem Ass und einem Block gingen die Amerikanerinnen mit 20:18 in Führung und erspielten sich anschließend fünf Satzbälle. Den ersten vergaben sie selbst mit einem Fehlaufschlag, dann packte Weske im Block zu und Straube servierte ein Ass. Alsmeier hatte die Chance zum 23:24, scheiterte jedoch am Block.
Auch in Durchgang zwei, in dem Antonia Stautz für Grozer begann, war der deutsche Angriff nicht effektiv genug, zudem schwächelte die Annahme. Zwar gaben die DVV-Frauen keinen Ball verloren, doch der Einsatz wurde nur selten belohnt. Schnell lagen sie mit 3:6 zurück. Mit einem Ass von Weitzel verkürzten sie auf 5:6 und erzielten nach einem weiteren starken Aufschlag von Alsmeier den 8:8-Ausgleich. Die Amerikanerinnen machten weiter Druck im Aufschlag und standen gut im Block, sodass sie wieder auf 17:11 davonzogen. Erneut kamen Kohn und Kirchhoff. Mit einem Block von Jatzko und zwei Assen von Weitzel verkürzten die DVV-Frauen noch einmal auf 15:17, doch dann gelang kein einziger Punkt mehr. Bregoli brachte noch Mette Pfeffer, die ihr VNL-Debüt gab. Doch auch das durchbrach den Lauf der Amerikanerinnen nicht, deren Block in der Endphase des Satzes nicht mehr zu überwinden war.
Bregoli gab in der Satzpause die Marschroute vor: ?Wir müssen taktisch ein bisschen etwas anpassen. Wir müssen im Zuspiel mehr variieren und vor allem im Spiel bleiben und dürfen sie nicht immer davonziehen lassen.?
Doch genau das passierte zu Beginn des dritten Satzes. Die Deutschen kassierten ein Ass und fanden keine Lösungen im Angriff ? die Folge war ein 0:5-Rückstand. Kurz bäumten sich die DVV-Frauen auf und kamen mit einem Ass von Weitzel noch einmal auf 5:7 heran, doch dann ging nichts mehr. Leichte Fehler und viele vergebene Chancen auf deutscher Seite, andererseits lief bei den Amerikanerinnen nahezu alles zusammen. Bregoli wechselte durch und brachte unter anderem Marie Schölzel und Emma Sambale. Doch nach dem 12:18 sollte seinem Team kein einziger Punkt mehr gelingen.
Spielplan VNL-Woche 1
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07.06.26
German Beach Tour: Beutel/Schürholz und Just/Wüst gewinnen in Berlin
German Beach Tour: Beutel/Schürholz und Just/Wüst gewinnen in Berlin
German Beach Tour: Beutel/Schürholz und Just/Wüst gewinnen in Berlin
Mit Elea Beutel und Paula Schürholz bei den Frauen sowie Max Just und Lui Wüst bei den Männern brachte der dritte Tourstopp der German Beach Tour 2026 in Berlin zwei neue Siegerteams hervor. Während Beutel/Schürholz mit ihrem Viertelfinalsieg gegen das topgesetzte Nationalteam Grüne/Ittlinger und einem klaren Finalerfolg überzeugten, sicherten sich Just/Wüst mit souveränen Auftritten ihren ersten gemeinsamen GBT-Titel.
Nach ihrem Erfolg gegen Grüne/Ittlinger zogen Beutel/Schürholz mit einem knappen 2:0-Sieg (22:20, 22:20) gegen Maidhof/Schwarz ins Finale ein, wo sie auf Nele Barber und Melanie Gernert trafen. Diese hatten zuvor erneut ihre Stärke gegen Grüne/Ittlinger unter Beweis gestellt. Nach ihren beiden Siegen gegen das Nationalteam beim vergangenen Tourstopp in Düsseldorf gewannen sie auch das Halbfinalduell in Berlin knapp mit 2:1 (19:21, 22:20, 15:13). Im Finale mussten sie sich diesmal jedoch klar geschlagen. Beutel/Schürholz sicherten sich mit einem deutlichen 21:15 und 21:13 den Titel.
Bei den Männern präsentierten sich Just/Wüst über das gesamte Wochenende hinweg in starker Form. Im Halbfinale besiegte das Duo die topgesetzten Huster/Winter souverän mit 2:0 (21:17, 22:20). Auch im Endspiel ließen Just/Wüst keine Zweifel aufkommen und gewannen gegen das Interimsduo Luis Kubo und Jannik Kühlborn klar mit 21:14 und 21:13. Für Kühlborn war es bereits der zweite Finaleinzug in Folge, in Düsseldorf hatte er noch gemeinsam mit Bibelriether im Endspiel gestanden.
Wie bereits bei den ersten Tourstopps der Saison waren auch in Berlin die Abendspiele unter Flutlicht ein besonderer Hingucker. Gemeinsam mit den gut gefüllten Tribünen entstand erneut eine Atmosphäre, die den bisherigen Saisonverlauf der German Beach Tour prägt. Bereits ab Donnerstag macht die German Beach Tour erneut Station im Funkhaus Beach Berlin, bevor es in die WM-Pause geht.
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07.06.26
VNL: DVV-Frauen unterliegen Japan trotz Steigerung im dritten Satz
VNL: DVV-Frauen unterliegen Japan trotz Steigerung im dritten Satz
VNL: DVV-Frauen unterliegen Japan trotz Steigerung im dritten Satz
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen hat in der Volleyball Nations League (VNL) ihre zweite Niederlage der Turnierwoche in Québec hinnehmen müssen. Gegen die Weltranglistenvierten aus Japan unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli mit 0:3 (20:25, 15:25, 24:26). Zum Abschluss der ersten VNL-Woche trifft Deutschland am Sonntagabend auf die USA.
Die DVV-Frauen fanden zunächst nicht ins Spiel ? vor allem im Aufschlag fehlte der Druck und im Angriff die Effektivität. Im dritten Satz steigerte sich das deutsche Team zwar deutlich, holte einen Rückstand auf und erspielte sich sogar einen Satzball, doch am Ende konnten sie sich nicht belohnen. Beste deutsche Punktesammlerin war Kapitänin Camilla Weitzel mit 13 Punkten, gefolgt von Lina Alsmeier (7). Auf japanischer Seite überzeugten Sato (20 Punkte) und Wada (16 Punkte). Zudem feierte Emma Sambale ihr Debüt in der Volleyball Nations League.
Kapitänin Camilla Weitzel zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, blickte aber zugelich optimistisch nach vorn: ?Es ist sehr frustrierend, gegen Japan zu spielen. Sie haben gut geblockt und unglaublich stark verteidigt. Erst im dritten Satz haben wir Lösungen gefunden. Deshalb ist es umso härter, dass wir den Satz nicht gewonnen haben, weil wir das Gefühl hatten, dass wir immer besser ins Spiel gekommen sind. Wir sind ein neues Team und müssen unseren Rhythmus und unser Selbstvertrauen noch finden. Ich weiß, dass wir das können und ich glaube an uns. Solche Momente sind hart, aber sie machen uns stärker.?
Auch Bundestrainer Bregoli haderte mit den vergebenen Chancen: ?Natürlich bin ich nicht zufrieden. Positiv war, dass wir im dritten Satz endlich unseren Rhythmus gefunden haben. Aber wir haben wieder in den entscheidenden Momenten Fehler gemacht. Das war ähnlich wie schon gegen die Ukraine. Auf diesem Niveau darf man Führungen nicht aus der Hand geben und muss seine Chancen nutzen. Wir haben ein junges Team, da kann so etwas passieren, aber wir müssen lernen, schneller in unser Spiel zu finden.
Viel Zeit zum Analysieren bleibt den DVV-Frauen nicht. Bereits am Sonntagabend (20:30 Uhr dt. Zeit, ZDF-Livestream) wartet zum Abschluss der ersten VNL-Woche mit den USA die nächste Top-Nation. ?Wir müssen das heutige Spiel analysieren und herausfinden, was wir morgen besser machen können. Die USA sind ein anderes Team und stellen uns vor andere Herausforderungen?, sagte Bregoli. Auch Weitzel richtete den Blick schnell nach vorne: ?Wir werden das jetzt abhaken, regenerieren und morgen wieder alles geben.?
Spielbericht
Bregoli schickte Sarah Straube, Emilia Weske, Leana Grozer, Lina Alsmeier, Camilla Weitzel, Marie Schölzel und Annie Cesar in die Partie. Deutschland startete ausgeglichen in die Begegnung und hielt bis zum 6:6 mit. Anschließend setzte sich Japan erstmals ab (6:10), ehe ein Block von Emilia Weske den Rückstand wieder verkürzte (10:11). Die Asiatinnen überzeugten jedoch mit einer stabilen Annahme und einem variablen Angriffsspiel. Mehrere technische Unterbrechungen unterbrachen den Spielfluss, doch Deutschland kämpfte sich nach den Einwechslungen von Hannah Kohn, Mia Kirchhoff und Antonia Stautz noch einmal auf 18:19 heran. Die Chance zum Ausgleich blieb jedoch ungenutzt, Japan zog erneut davon und verwandelte direkt seinen ersten Satzball zum 25:20. Vor allem im Angriff fehlte dem deutschen Spiel die notwendige Durchschlagskraft, zudem waren die Aufschläge zu harmlos.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch (7:7), ehe Japan erneut die Kontrolle übernahm. Beim Stand von 10:10 schien Deutschland noch auf Augenhöhe, doch die Japanerinnen setzten sich mit ihrer starken Abwehr und nahezu fehlerfreien Aufschägen Stück für Stück ab. Emma Sambale, Hannah Kohn und Monique Strubbe kamen von der Bank, konnten den Lauf des Gegners aber nicht stoppen. Besonders die Zahlen verdeutlichten die Überlegenheit Japans: Deutschland gelangen lediglich neun Angriffspunkte, während die Asiatinnen mit hoher Effizienz agierten und bis zum Ende des zweiten Satzes insgesamt nur sieben Eigenfehler produzierten. Mit 25:15 sicherte sich Japan auch den zweiten Durchgang.
Bundestrainer Giulio Bregoli analysierte in der Satzpause die Probleme seiner Mannschaft: ?Wir müssen besser aufschlagen, um Japan unter Druck zu setzen. Momentan machen wir es ihnen zu einfach. Außerdem müssen wir in Block und Abwehr besser arbeiten, um uns Gegenangriffe zu ermöglichen. Gegen dieses Team braucht man Geduld und oft mehrere Angriffe, um einen Punkt zu erzielen.?
Mit Hannah Kohn, Monique Strubbe und Mia Kirchhoff auf dem Feld steigerte sich Deutschland im dritten Satz deutlich. Trotz mehrfacher Rückstände kämpfte sich das Team immer wieder zurück und verkürzte von 15:19 auf 19:20. Ein Block von Camilla Weitzel brachte schließlich den Ausgleich zum 21:21. In der spannenden Schlussphase erspielte sich Deutschland durch einen Hinterfeldangriff von Leana Grozer sogar einen Satzball zum 24:23. Doch der Block landete knapp im Aus. Nach Problemen in der Annahme und im Zuspiel hatten die Japanerinnen Matchball ? wieder nutzten die Deutschen ihre Angriffschancen nicht, sodass die Weltranglistenvierten den Sieg feiern konnten.
Spielplan VNL Woche 1
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05.06.26
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Vom 25. Mai bis 1. Juni war die Deutsche Volleyball-Jugend (DVJ) Gastgeberin der Konferenz des deutsch-tansanischen Vereinsnetzwerks in Frankfurt am Main. Engagierte Organisator*innen aus dem Hallen- und Beach-Volleyball beider Länder kamen zusammen, um bestehende Kooperationen zu vertiefen und gemeinsame Projekte für die kommenden Jahre zu planen.
In drei Workshop-Modulen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus, entwickelten neue Projektideen und formulierten gemeinsame Ziele für die Zusammenarbeit bis 2028. Eröffnet wurde die Veranstaltung von DVV-Präsident Markus Dieckmann.
Auf dem Programm standen unter anderem Informationen zu Sportstrukturen, Fördermöglichkeiten und internationalen Freiwilligendiensten. Darüber hinaus erhielten die Gäste Einblicke in die deutsche Volleyballlandschaft durch Besuche bei den Volleyball Juniors Frankfurt, dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV), der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) sowie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj).
Im Mittelpunkt der Beratungen standen konkrete Projekte wie der Einsatz von Volley-Volunteers in Tansania, die Ausrichtung gemeinsamer Jugendturniere, der Bau von Hallen- und Beachvolleyballfeldern sowie Materialspenden. Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen DVJ-Vizepräsidentin Dörte Pieplow und Kassim Haidar Jabir, Präsident des Volleyball-Verbands von Sansibar.
In der zweiten Phase der Konferenz luden deutsche Vereine ihre tansanischen Partner*innen in ihre Heimatstädte ein, um lokale Projektideen weiterzuentwickeln und konkrete Maßnahmen zu planen. Eine Gruppe besuchte dabei unter anderem das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Neu-Ulm und traf Nationalspieler Jan Zimmermann.
Zum Abschluss verabschiedeten die Teilnehmenden einen gemeinsamen Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit bis 2027. Seit drei Jahren unterstützt die DVJ das Vereinsnetzwerk in Deutschland und Tansania mit dem Ziel, nachhaltige Verbesserungen für den Volleyballsport zu schaffen und jungen Menschen einzigartige internationale Erfahrungen zu ermöglichen.
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